Mittwoch, 29. März 2017

Probebohrung

Heute hab ich mal schnell ne Probebohrung gemacht.

Das wird viel Arbeit, aber es kann nur besser werden. Das ist definitiv kein Vorgarten!

Dienstag, 28. März 2017

Ich werd mal Erbtante!

Das Leben macht, was das Leben eben so machen will - planen ist sinnlos.

Ich wollte Familie, Kinder, ein Haus mit Hund und Garten. Meinen Mann hab ich vor elf Jahren gefunden, vor neun Jahren haben wir uns erst einen Hund zugelegt, dann ein familienfreundliches Haus gefunden und bei der Gelegenheit gleich geheiratet.

Viele der Wünsche hab ich also bekommen, aber das Leben erfüllt eben nicht alle Wünsche. Wir haben keine Kinder und werden wohl auch nie welche haben.

Es dauerte Jahre das zu begreifen, zu verdauen, zu verinnerlichen - und auch heute tut es immer wieder weh.  Zwar gibt es oft diese Momente, grad wenn ein Kind lauthals schreit und ich genau weiß: DAS bleibt mir erspart! Aber ich werde eben auch nie eine kleine Hand spüren, die meine Hand sucht, weil sie mir was zeigen will, oder vielleicht auch meinen Schutz sucht.

Andererseits kann ich mein Leben leben wie ich möchte. Ich konnte bei der großen Firma kündigen, auf all das viele Geld und die Sicherheit verzichten, einfach so, und eine Ausbildung als Gärtnerin beginnen, mit wenig, seeehr wenig Geld heute, aber auch in Zukunft. Einfach so. Ich bin niemandem Rechenschaft dafür schuldig, nur mir selbst und meinem Mann. Das ist eine Freiheit, die kaum ein Elternteil dieser Welt hat.

Ob das nun besser ist? Nein, bestimmt nicht. Aber auch nicht schlechter. Es ist anders. Ich hätte es mir gerne anders ausgesucht, aber es ist eben so gekommen, und "Tauschen" geht nicht, und würd ich auch nicht wollen.

Ich werd eben Erbtante. Also wenn ich mal irgendwann Nichten oder Neffen habe. Dann werd ich schrullig und nervig und genieße es, meinen Erbtantenbonus auszuspielen. Und werde es genießen, wenn ich dann nach einem tollen Tag voller Kinder-Verwöhnen und -Verziehen die Blagen wieder an die Eltern zurückgeben kann und wieder meine Ruhe und Freiheit habe. Und vielleicht auch dann und wann ein kleines Tränchen verdrücken, aber nur eines - und danach einen extra langen Arbeitstag in der Gärtnerei machen, damit ich wieder gut drauf bin.

Sonntag, 19. März 2017

Morgen ist Frühlingsanfang...

... und auch wenn es aktuell vor allem grau und nass ist, so ist es doch schon deutlich zu spüren.

Hab ich schon mal erwähnt dass ich Veilchen liebe? Viola odorata, Duftveilchen, wild wachsend in unserer Einfahrt.

Samstag, 11. März 2017

Akzeptieren statt sinnlos grummeln

Es gibt viele Dinge über die man im Leben sauer sein kann. Schicksalsschläge, natürlich, und Krankheiten - aber auch kleinere oder sogar nur kurzlebige Enttäuschungen. Aber alles das hält vor allem vom Genießen des Lebens ab. Mit jedem unzufriedenen Gedanken werden die Falten auf der Stirn tiefer und die Laune gefrusteter.

Aber wieso eigentlich? Wenn ich mich hinsetze, die Arme verschränke, ein finsteres Gesicht aufsetze - was ändert sich da an meiner Situation? Werde ich dadurch gesünder? Reicher? Glücklicher? Bestimmt nicht!

Klar, in diesem Moment bringt es eine Art "Befriedigung" die ganze Welt dafür zu hassen dass es mir schlecht geht. Die Umgebung wird mich auch fragen was los sei, wird versuchen mir zu helfen oder mich zumindest zu trösten.
Wenn ich mich dann aber weigere das anzunehme  und weiter fruste und hasse, dann funktioniert das nicht lange.
Der Welt ist es letztendlich wurscht dass ich schmolle - sie geht einfach weiter. Auch ohne mich!

Helfer helfen nur solange sie das Gefühl haben, dass ihre Hilfe auch ankommt und wertgeschätzt wird.
Wenn ich aber dauerhaft Frust schiebe und vor mich hin grummle, dann erreiche ich damit nur dass sich der Rest der Welt irgendwann von mir abwendet und ich ganz alleine zurückbleibe.

Es gibt Dinge, die ich mit Mut und Energie ändern kann - das sollte ich dann auch tun.
Und es gibt Dinge die nicht zu ändern sind. Das muss ich dann auch so akzeptieren.
Eigentlich einfach.

Und trotzdem gibt es Menschen, die jahrzehntelang Frust gesammelt haben, schön einsortiert in Schubladen, am besten sogar mit den Namen der Verursacher, so dass zu jeder Gelegenheit die richtige Geschichte ausgepackt und serviert werden kann.

Kann man so überhaupt noch ein Leben leben? Ist das ein Leben, wenn man immer nur darüber reden kann was alles schief gelaufen ist? Wenn kein Gedanke mehr für die Gegenwart bleibt?

Der Dalai Lama sagt:

Akzeptiere es. Dies ist keine Resignation, aber nichts lässt dich mehr Energie verlieren, als gegen eine Situation Widerstand zu leisten und zu kämpfen, die du nicht verändern kannst.

Und genauso wie ich diese Weisheit gerne jedem Menschen nahe legen würde, muss ich sie aber auch für mich selbst annehmen: akzeptieren dass es Menschen gibt, die sich nicht helfen lassen wollen.

Samstag, 4. März 2017

Es sind die kleinen Dinge...

... die das Leben so viel wertvoller machen, z.B. ...

... zu entdecken dass die eigentlich ein-blütige Hyazinthe eine zweite Überraschung vorbereitet...

... ständig Primeln als Einmalprodukt zu verkaufen und dann im eigenen Garten Exemplaren vom letzten Jahr wieder zu begegnen ...

... oder auch einfach nur zu sehen wie die Schönheit der Gegenwart durch all den Gammel der Vergangenheit strahlt und wächst ...

Manchmal ist es auch ein lieber Mensch, der Dich aus Deinem eigenen selbstgemachten Gedankensumpf herauszieht, Dir Lösungswege aufzeichnet, sich kümmert, Dir zeigt dass er an Dich glaubt und Dich durch sein ansteckendes Grinsen wieder ins Jetzt zurückholt. Danke!

Mittwoch, 1. März 2017

Gärtnerei-Highlights

Gestern, ich bin gerade beim Aufstellen einer neuen Lieferung auf einen Tisch, in diesem Fall Vergissmeinnicht, da spricht mich eine Kundin von der Seite an: "Macht Ihnen die Arbeit Spaß?" - "Ja." - "Das sieht man!"
Das fällt eindeutig in die Kategorie "Made-my-day"! Denn Blumen zu stellen, ist nicht unbedingt eine Aufgabe, die Augen sofort zum Strahlen bringt - aber wenn es den Kunden sogar DABEI auffällt, dass ich gerne zur Arbeit gehe... 

Alles richtig gemacht!

Und passend dazu hier meine eigene Frühlingsschale:

Sonntag, 26. Februar 2017

Sonntagabend - wann denn sonst...

... aber alles nur halb so schlimm wie befürchtet.
Meine Angst vor der Diagnose "Magendrehung" wurde von belegten Bronchien und diversen anderen kleineren, teils altersbedingten (der Hund ist immerhin schon fast zehn Jahre alt) Problemen abgelöst. Und für diese Erleichterung geb ich eben auch mal mein halbes Netto-Monatsgehalt aus...

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