Dienstag, 11. Oktober 2011

Peruanischer Kuschelkragen

Vor einigen Wochen war ich mit meiner Freundin im Wollgeschäft und habe einen Traum aus Wolle entdeckt: 100% Baby Lama aus Peru, so kuschelig und weich, ich konnte den Strang kaum loslassen! Noch dazu mit einem Etikett, auf dem von Hilfe für die Kinder der Schäfer die Rede war, vom Bau von Schulen, usw. Es war um mich geschehen! ICH! MUSS! DIESE! WOLLE! HABEN! Das Problem: ein Strang kostete 7 Euro, und ich hab doch schon soooo viel Wolle! Meine Freundin hat mir ins Gewissen geredet (sie ist da viel stärker als ich *schäm*) und mir gesagt, dass ich sie erst kaufen sollte, wenn ich ein wirkliches Projekt dafür habe.

Mein Gehirn hat gerattert. So eine weiche Wolle, noch dazu teuer, zumindest wenn man viel nimmt... So weich, dass sie an die Haut muss, aber nicht zu sehr beansprucht werden darf, damit sie nicht verfilzt... Also ein Schal! Aber auch kein Schal, denn da hängt ja vieles "ungenutzt" rum.
Dann kam mir die Idee mit dem Kragen. Bei Drops fand ich dann eine Anleitung zu einem ganz einfachen geknöpften Kragen, allerdings mit doppelt so dicker Wolle. Erst dachte ich noch, ob ich zweifädig stricken sollte, aber da ich den Kragen möglichst IMMER anziehen können wollte, also auch im geheizten Büro, wollte ich ihn nicht allzu dick machen. Also musste ich viiiiel Dreisatz rechnen.

In (für mich) absoluter Rekordzeit habe ich jetzt diesen Kragen gestrickt: Am Donnerstag auf einem "wichtigen Meeting" mit meiner Freundin im Café die Maschen angeschlagen, und dann Freitag und Samstag durchgestrickt und gehäkelt (bei Internetvideos mit Anleitungen zum Handspinnen geht das richtig super) und - tadaaaaah - am Samstagabend war er fertig: Mein Nonnenkragen *SCHOCK!!!*



Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht (oder doch?) streiten - er ist auf jeden Fall wunderbar weich und warm und kratzt nur ein ganz ganz kleines bißchen, weil die Haut am Hals dann doch empfindlicher ist, aber eine Art wärmendes Kratzen. Als Stulpen oder ähnliches würde ich das gar nicht merken (aber da würde die Wolle ja dann verfilzen...)

Nachdem Ihr mir nun alle so nett bei meinem Fluffiteil geraten habt (welches ich im Übrigen genau so lassen werde, denn mittlerweile gefällt es mir auch sehr gut), möchte ich Euch auch hier wieder fragen, was Ihr dazu meint: Sollte da noch ein bißchen Deko drauf oder dran (schöne Halsabschlusskante oder eine Häkelblume drauf?), oder sollte ich es so lassen? Meint Ihr auch dass ich wie eine Nonne (meine Meinung), eine Adelige aus dem Mittelalter (Männes Meinung) oder wie ein Landgraf (Meinung eines Kollegen) ausschaue?


Verwendet habe ich große Perlmuttknöpfe (vom Trödel), die von mir umgerechnete und abgewandelte (Picotkante!) Strickanleitung von Drops und die beste, weichste und fluffigste Wolle der ganzen Welt: Miski von Mirasol.



Und das Beste: anstatt der vermuteten drei bis vier Knäuel habe ich nur etwas mehr als zwei gebraucht (das Dritte musste ich nur noch für den halben Picotabschluss anbrauchen), also hab ich noch fast zwei Knäuel zu Hause!!!

Ich überlege schon eine Mütze oder einen Hut, mit der weichen Wolle direkt über den Ohren, und dem Rest in weniger empfindlicher roter Wolle? Was meint Ihr?

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Me Made Mittwoch - Nr. 5 : Fluffiteil mit Wendung (plus Anleitung)

Heute zeige ich Euch Fluffi! Fluffi ist mein allerallerallererstes selbstgestricktes Kleidungsstück. Also außer diversen Schals und Mützen. Und ich bin total stolz auf Fluffi! Okay, es könnte regelmäßiger sein, die Beulungen an den Nähten sind auch nicht sooo toll, und die Ärmel sind viiiiiel zu lang - aber es ist mein Erstlingswerk! Hugh!



Mein Gesicht war heute garnanicht vorzeigefähig, und das Licht draußen war auch noch viel zu dunkel - die Farben stimmen nicht wirklich. Das Fluffiteil hat eine warme cremige helle Farbe, so Eierschalig - super passend zu den überall festhängenden Kuschelhundhaaren.

Und nochmal von hinten und der Seite. Hier seht Ihr übrigens die angesprochenen Beulen.



Was meint Ihr zu den Ärmeln? An diesem Teil ist zwar nicht mehr viel machbar, aber für die Zukunft: Wären die Ärmel in Dreiviertellänge oder so besser?



Angefangen hatte ich dieses Teil ja schon vor Ewigkeiten, fertig gestrickt war es vor etwa zwei Monaten. Ich habe nur das zusammennähen ewig vor mit her geschoben. Aber dank tatkräftiger Unterstützung und einem Bombenwetter am Feiertags-Montag habe ich es jetzt endlich geschafft, die Teile auch zusammen zu fügen!



Ein echtes Leichtgewicht mit nur 83 Gramm!



Hier nochmal für Euch eine konfuse Zusammenstellung des Aufbaus bzw. eine sehr verworrene Anleitung:



Wollt Ihr es auch nochmal in Prosa? Ich höre nichts! Heißt das jetzt "Ja" oder "Nein"? Hmm, zur Sicherheit schreib ich es einfach schon mal auf:

Man nehme eine leichte dünne Fluffi-Wolle (in meinem Fall ist es die "Alpaca Superlight" von "Lang Yarns", 25g à 199m, Nadelgröße 3,5 bis 4, Maschenprobe 20M auf 28R, 54% Alpaca Superfine + 22% Merino Superfine + 24% Polyamid/Nylon - ein Traum von einer Wolle!), eigentlich 3 Knäuel, ich hatte nur mehr verbraucht, weil ich die Ärmel viel viel viel zu lang gemacht habe *in den Allerwertesten verbeiß*
Dazu noch eine Rundstricknadel (ist bequemer im Bus) in Größe 6.
Das einzige zu beherrschende Strickmuster ist das Perlmuster, die Maschenaufnahmen müssen immer ungerade sein. Jede Reihe wird immer mit einer linken Masche begonnen und wieder beendet. Also im Klartext: L-R-L-R-L-R-L-R-L........ Sonst nix. Einfach, oder?
Man stricke zwei Rechtecke, jeweils mit einem Maschenanschlag von 65 Maschen (das wird die Länge, also Höhe des Pullöverlis), stricke das eine Rechteck (Rücken) auf etwa 48 cm Länge, das wird dann die "echte" Breite, und das andere (Vorderteil) auf etwa 58 cm (die Länge verringert sich dann noch durch die Drehung).
Diese beiden Rechtecke werden an den Anfangs- und Endreihen (wir haben ja QUER gestrickt) jeweis zusammengenäht, so dass oben jeweils ca. 20 cm für den Ärmel bleiben. Oben wird die Schulternaht ebenfall nach Wunsch geschlossen (Faden hängen lassen um es später noch ändern zu können.
Jetzt das Armloch ausmessen und anhand des gestrickten Werkes ("Maschenprobe") die aufzunehmenden Maschen für den Ärmel bestimmen (bei mir waren es 69 M). Den ebenso stricken wie die Rechtecke, dabei aber nach Wunsch und Augenmaß symmetrisch (also immer am Anfang UND Ende einer Reihe) in jeder soundsovielten Reihe abnehmen, so dass die gewünschte Ärmelform entsteht. Dabei kommt es dann natürlich zwischenzeitlich zu Abschnitten, wo die Reihen mit rechter Masche beginnen und enden. Meine Abnahmen waren zum Beispiel total konfus: 13, 20, 30, 37, 43, 50, 57, 63, 67, 73. (Die Zahlen dürft Ihr gerne auch fürs Lottospielen verwenden, aber natürlich nur mit einer Gewinnbeteiligung von mindestens 50 Prozent!)
So, jetzt die Ärmel ebenfalls zusammennähen (bei mir dauerte das immerhin zwei Monate...) und an den Torso annähen. Anprobieren, Schulternähte toll finden oder ändern, nervige Fäden vernähen, fertig!


(Sorry für das Foto - so spät abends gibt es nicht sooo viele geeignete Locations, und die Geduld des besten Ehemannes von allen hält sich auch in Grenzen, deshalb lernt Ihr hier mal unsere formschönen und dekorativen Badezimmerfliesen kennen... Aber wenigstens stimmen hier die Farben fast)

Meine Erfahrungen? Das Fluffigarn war fies, denn das ist sooo schnell verfilzt, dass ich kaum ein paar Maschen aufribbeln konnte. Ganz schlimm war es bei den Maschenaufnahmen, da es sich da nie mehr lockert. Deswegen sieht es an den Ärmelansätzen so ... aus. Aber dieses Fluffiteil ist einfach nur schön, kuschelig (klar, bei DEM Alpaka-Anteil!) und warm. Und das schönste: Ich kann es immer anziehen, sowohl im Sommer, als auch im Winter! Und das demonstriere ich ja heute schon.

Wer heute ebenfalls schon wintertaugliches Geschütz aufgefahren hat, oder noch mit luftigen Sommerfähnchen die letzten Sonnenstrahlen einfängt, hat wieder Catherine mit ihrem Butler für Euch gesammelt.

[Edit]
Vielen Dank für alle Eure Kommentare! Ihr habt ja recht, ich ändere nichts an dem Fluffiteil, würde es jedoch in Zukunft am Torso etwas enger (also weniger lange Strickstücke) arbeiten. Ich mag es mittlerweile echt gern!
Und an alle, die meinen nicht stricken zu können: Das ist wirklich mein erstes richtiges Kleidungsstück! Das könnt Ihr auch! Ehrlich! Und wenn Euch zum Nachmachen meine Anleitung nicht reicht: einfach nachfragen!
[Editende]

Sonntag, 2. Oktober 2011

Eindrücke vom Elospaziergang

100km hin und auch wieder zurück, insgesamt also zwei Stunden Fahrt, nur für einen Spaziergang und ein Abendessen? Manchmal lohnt sich das - so wie heute. Denn heute waren wir im tiefsten Oberfranken zum Elospaziergang, und mit uns viele viele Elos (ich schätze 30 bis 50) und natürlich die vielen vielen zugehörigen Zweibeiner.

Wenn man sich nun eine Ansammlung von so vielen Hunden, von denen sich die meisten nicht kennen, vorstellt, dann wird einem Angst und Bange - aber ein Elospaziergang ist etwas ganz Anderes! Alle Zweibeiner laufen wie eine normale Wandergruppe - und alle Elos wuseln, meist unangeleint, zwischen den Beinen durch. Fast ohne Zoff! Nur ab und zu kracht es mal zwischen selbstüberzeugten Rüdenmachos - unsrer hat auch zweimal mitgemischt. So sind sie halt, die (verzogenen) Männer *g* Übrigens waren nicht nur Elos dabei, sondern auch ein Mops und ein "asiatische Kampfdogge" (so die Bezeichnung der Halter selbst, eine süße Mischung aus Zwergpudel und Zwergspitz). Außerdem waren auch Elo-Interessenten (noch) ohne Hund dabei - so wie wir es damals auch gemacht hatten, bevor wir unseren Kuschelhund hatten. (Also wer da auch mal mit will - einfach bei mir melden!)

Hier ein paar Eindrücke für Euch. Ich hatte leider nur meine kleine alte Kamera dabei, die erst nach großer Verzögerung auslöst und dann auch noch verwackelt, deshalb gibt es leider nicht viele brauchbare Fotos.

Hier ein paar Rau- und Glatthaarelos.



Elos sind ja eine Art gezüchteter Mischling (sage ich zumindest immer) hauptsächlich aus Eurasiern und Bobtails, dabei kommen die glatthaarigen mehr nach den Eurasiern, und die rauhaarigen mehr nach den Bobtail. (Bei Interesse: mein erster ausführlicher Elo-Post)

Es war einfach nur ein Gewusel!



Aber es ging kein Hund verloren (auch kein Mensch), und es gab keine Verletzungen, keinen Unfall, nichts! Wahnsinn, oder? Aber Elospaziergangsalltag!

Im allgemeinen gilt der Elo ja als wasserscheu. Die meisten sind es auch, benetzen höchstens mal die Pfoten mit Wasser, denn nichts ist schlimmer als eine zerstörte Frisur!



Aber Ausnahmen bestätigen ja die Regel, oder?

Und danach waren alle K.O. Schon mal 20 Hunde in einem Speisesaal erlebt? Die Bedienung konnte ohne Probleme zwischen den hechelnden oder dösenden Hunden hindurchbalancieren.



Echt eine andere Welt! Aber morgen werde ich mit meinem Machohund an der Leine wieder einen weiten Bogen um fremde und "bekannte" Hunde machen müssen...

Mittwoch, 28. September 2011

Me Made Mittwoch - Nr. 4

Heute trage ich diesen dunkelgrünen Rock, den ich noch gestern fertigstellen konnte, zusammen mit einem gekauften Oberteil und, anlässlich des wunderschönen Spätsommertages, mit meinen allerliebsten Lieblingssommerschuhen von (vorsicht, ungesponsorte Schleichwerbung) Think:



Verwendet habe ich das Schnittmuster 8677 von Burda und einen dunkelgrünen, leicht changierend-schimmernden Baumwollstoff. Den hatte ich damals gekauft, weil ich mir dachte, ich kann doch nicht immer nur rot tragen. Heute morgen hab ich es mit einem weißen Oberteil anprobiert. Männe verzog nur das Gesicht und murmelte was von "Graue Maus". Und siehe da: es wurde doch SCHON wieder ein *gäääähn* rotes Outfit...

Den Rock hatte ich schon vor fast einem Jahr zugeschnitten und genäht - es fehlte nur noch der Saum. Selbst mein Motivationsteaser damals hatte mich nicht dazu zwingen können ihn fertigzustellen. Gestern hab ich dann den Saum endlich von Hand "unsichtbar" angenäht und auch das Futter (seeehr unordentlich!) gesäumt. Endlich! Irgendwann muss ich dem Rock dann noch Taschen geben und den Bund oben nochmal richtig absteppen - aber erstmal wird er eingetragen.
Noch ein Haken: Da ich ihn vor einem Jahr angefangen habe und mittlerweile über sechs Kilo abgenommen habe, hängt er jetzt natürlich SEEEEEEHR tief. Da ich aber vermute, dass das nicht unbedingt von Dauer sein wird (es war ja auch sooo nicht geplant), ändere ich das erstmal nicht, so habe ich dann, wenn ich wieder zunehmen sollte, immer noch einen passenden Rock. Deshalb hab ich ihn auch ziemlich lang gelassen (zuuuu lang?).

Wer heute vielleicht ebenfalls ein ewiges Ufo fertiggestellt hat, oder aber auch mehr Durchhaltevermögen hatte und gleich zum Erfolg kam könnt Ihr wie immer bei Catherine sehen.

Mittwoch, 21. September 2011

Me Made Mittwoch - Nr. 3

Da die Erkältung, die mich die komplette letzte Woche flach gelegt hatte, es sich noch immer in meinen Nebenhöhlen gut gehen lässt (Ihr seht es auch an meinem furchtbar wachen und frischen Gesicht... vielleicht sollte ich doch lieber "kopflos"???), kann ich den heute angekündigten Spätsommertag mit 20 Grad leider nicht wirklich genießen, sondern trage lieber zwei Me-Made-Schals:



Den orangenen hatte ich schon letztes Jahr gemacht, der rosarote entstand heute morgen beim Frühstücken. Nur einer dieser Schals war mir zu langweilig, und den roten vom letzten Jahr habe ich heute morgen nicht finden können.

Um zumindest ein wenig spätsommerlich zu sein, trag ich (wie jeden Tag) aber mein Lieblingshaargummi:



Das ist eine Weiterentwicklung meiner schon gezeigten Blümchenhaargummis.

Eigentlich... wollte ich Euch heute ja endlich ein Kleid zeigen, aber nachdem ich am Wochenende endlich den Reißverschluss eingenäht hatte und es probehalber mal anprobieren konnte, sah ich, dass es kein Kleid, sondern ein Sack ist. Etwa zwei Größen zu groß. Jetzt liegt es erst mal in der Ecke rum und ich überlege mir einen Plan B für eine Metamorphose Sack -> Kleid.

Wer heute sonst noch den Kampf gegen sackförmige Kleidungsstücke aufgenommen und vielleicht - anders als ich - den Spätsommertag auch kleidungsmäßig genießen kann, seht Ihr bei Catherine und den anderen Me-Made-Mädels.

Sonntag, 18. September 2011

Ich würd ja so gern, aaaber...

Ich hatte ja jetzt recht lange eine Blogpause eingelegt, und dabei gemerkt, dass ich dadurch doch recht viele Dingen im "echten" Leben anpacken konnte. Dabei habe ich dann erkannt, wie sehr mich doch in letzter Zeit das Bloggen blockiert hat. Das Selbst-Schreiben war nicht so das Problem, denn das hielt sich bei mir ja schon immer in Grenzen. Es war auch nicht so sehr das bei-Euch-Lesen - außer natürlich wenn ich mal wieder längere Zeit nicht mehr ins Internet geschaut hatte. Es ist aber das Gefühl bei Euch dann ebenfalls kommentieren zu wollen oder gar zu müssen. Nicht, weil ich euch nicht gerne was zu Euren Werken und Erlebnissen sagen will, sondern weil es doch recht schnell sehr zeitintensiv wird. Ich lasse mich so gerne von Euch inspirieren, finde Eure Werke auch wirklich schön, Eure aufgeschriebenen Gedanken und Geschichten beschäftigen mich oft auch noch lange, manchmal sehe ich die Welt danach sogar ein wenig anders - aber ich schaffe es einfach nicht, Euch das alles auch jedes Mal mitzuteilen. Ich hocke in der Arbeit ohnehin den ganzen Tag vor dem Bildschirm, und wenn ich dann auch noch den ganzen Abend zu Hause vor dem Netbook sitzen muss - das schaff ich einfach nicht. Darunter leiden dann mein Männe, der Kuschelhund, und sogar ich selbst, weil meine Projekte so auch nicht fortschreiten können.

Kurzzeitig habe ich mir überlegt, deshalb mit dem Bloggen ganz aufzuhören. Aber dann kam mir schlagartig der Gedanke, dass das doch gar nicht der Sinn meines Blogs war, sondern dass ich vor allem für mich selbst meine Werke und Fortschritte festhalten und mich zu weiteren Projekten und vor allem dann deren Fertigstellung motivieren wollte.

Deshalb werde ich nun auch genau das auch weiterhin tun. Ich werde aber mein Leben in der Bloggerwelt einschränken und mich nicht mehr vom "Kommentieren-Müssen"-Gefühl unter Druck setzen lassen. Das heißt jetzt nicht, dass ich nicht mehr bei Euch lesen werde, ganz im Gegenteil, denn dazu seid Ihr und Eure Blogs mir doch viel zu wichtig geworden. Ich werde einfach nur weniger kommentieren, und das ohne schlechtes Gewissen. Wenn ich also nicht kommentiere, heißt das nicht, dass mir Euer Post nicht gefällt, sondern nur, dass mich wahrscheinlich gerade ein kuscheliger Hund mit riesigen Kulleraugen anschaut und fiept um mir zu sagen, dass es mal wieder an der Zeit ist, IHM meine freie Zeit zu widmen.



Wenn ich aber denke, Euch durch meine Worte helfen zu können, oder wenn mich das Thema Eures Posts dermaßen umhaut oder beschäftigt, dann werde ich Euch auch weiterhin schreiben.
Also ändert sich eigentlich gar nicht so viel, merk ich grad, denn ich hatte schon immer nur so kommentiert, nur mein eigenes Gefühl dabei wird sich ändern, und ich kann hoffentlich endlich dieses schlechte Gewissen ablegen.

Ich hoffe, Euch damit jetzt nicht vergrault zu haben, sondern ich wollte Euch nur fairerhalb mitteilen, warum ich in letzter Zeit so still war, und es zukünftig auch sein werde. Nicht, weil ich mich hier nur "präsentieren" und Lob einheimsen will, ohne Euch etwas zurückzugeben, sondern weil ich schlicht und einfach leider nicht genug Zeit habe um ALLES hinzubekommen, was ich gerne tun würde. Und lieber reduziere ich meine abgegebenen Kommentare auf wirklich "wichtige" und hoffentlich für Euch hilfreiche, als dass ich bei Euch gar nicht mehr mitlese, oder?

Sonntag, 4. September 2011

Auslosung zum Jmwtsmtag



Zuerst einmal möchte ich Euch kurz erklären, warum ich mich zur Zeit so rar gemacht habe: erstmal hatte ich mir eine Blogsommerpause gegönnt, und jetzt hat mich auch noch das Gartenfieber gepackt. Das Notebook macht sich leider recht schlecht zwischen Wassereimer, Spaten und Blumentöpfchen. Deshalb habe ich in letzter Zeit auch kaum bei Euch kommentiert, hab sogar den MMM verpasst und werde vorerst wohl auch weiterhin nur wenig zum aktiven Bloggen kommen. Denn es ist auch noch jede Menge zu tun...



****************

So, aber jetzt zum Jmwtsmtag und der Verlosung!

Zu Hilfe war mir heute mein pelziger Glücksfee-rich, um - natürlich ganz selbstlos - eine von Euch sechs Verlosungsteilnehmerinnen aus dem Töpfchen zu ziehen.



Leider (oder für ihn zum Glück) mussten wir die Ziehung wiederholen, da er beim ersten Mal ganz ordentlich nur das Futter rausgesammelt hat.

So, aber hier jetzt ist das erste Zettelchen, welches rausgefallen ist:



Christiane von "Stines Haus", Du darfst Dir etwas aussuchen! Schreib mich einfach an (mohnrot ät gmx punkt net), dann kann ich Dir ein paar Vorschläge machen!

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