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Sonntag, 11. Juni 2017

Erdbeertag

Zuerst wieder mit dem Lieblingskollegen auf seinem Acker: die Erdbeeren sind jetzt frei vom Unkraut, bekommen endlich volle Sonne, sein Gemüse ist auch eingepflanzt - und ich hab in Korb und Bauch an die zwei Kilo Erdbeeren mitgenommen.



Der größte Teil davon wurde zu zwei Kuchen verarbeitet - bloß dass ich noch gar nicht so genau weiß wer denn jetzt die zwei Kuchen essen soll...



Heute bin ich irgendwie planlos.

Sonntag, 4. Juni 2017

Aktuelles Lieblings-Fast-Food

Nacheinander Karotten, Zucchini, Knoblauch, Mais und Tomaten in die Pfanne mit Butterschmalz oder Öl geben und anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern würzen und am Schluss nach Belieben noch Sahne hineingeben.



Am Schluss die separat fertig gegarten (Kauf-)Tortellini unterheben - und schmecken lassen!



Das gab's gestern - und heute auch wieder. Schnell, lecker und gesund.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Feiertagsfrühstück

Französisches Baguette (diesmal gekauft, aber das genialste Baguette-Rezept gibt's hier: Baguette nach Aurélie Bastian ) mit Käse, Ei, Tomate, Gurke, Mayo mit frischen Kräutern aus dem Garten und dem allerleckersten Salat der Welt: Pflücksalat, ebenfalls frisch aus dem Garten. Zarter geht nicht!


Und nein: ich konnte nicht bis nach dem Foto warten, sondern MUSSTE gleich reinbeißen...

Sonntag, 29. Januar 2017

Feuer und Eis

Beim Ausflug unserer Berufsschule zur IPM  (Internationale Pflanzenmesse) durfte ich am Stand eines italienischen Zitruspflanzenzüchters eine süße Orangenmarmelade probieren. Traumhaft lecker diese Marmelade, Sommer im Glas.

Also daheim gegoogelt und dieses Rezept gefunden:

http://www.vanillakitchen.de/2013/01/orangenmarmelade/

Heute hab ich versucht diese zu kochen. Da ich mich im Allgemeinen schwer an Rezepte halten kann und stattdessen lieber improvisiere, misslang der erste Versuch gründlich: das Zeug wurde einfach nicht fest. Also alles nochmal rein, mehr Geliermittel dazu und wieder gekocht. Hab ich schon erwähnt dass ich in meiner Gier den Topf zu voll gemacht habe? Natürlich hab ich mir dann beim Aufkochen die Hand ordentlich verbrüht, und ob die Marmelade jetzt auch genügend fest wird, weiß ich noch nicht, aber LECKER ist sie! Hach! Dafür kann man auch mal ne Weile ein Eispack kuscheln...

Freitag, 6. Januar 2017

Manchmal ist das Einfachste das Beste

Heute hatten wir die Familie zu Besuch, und als Gericht habe ich eines mit nur fünfeinhalb Zutaten ausgesucht: Ungarisches Gulasch, Pörkölt genannt.
Hinein kommen nur Öl (oder Fett), Zwiebeln, Rindfleisch, Salz, Paprikapulver und ggfs. Wasser. Mehr braucht es nicht. Außer viiiiel Zeit... Dazu Spätzle, ebenfalls nur wenige Zutaten, dafür aber sehr schnell gemacht: Mehl, Eier, Salz und Wasser. Superlecker!


Die Anleitung für das Pörkölt habe ich hier gefunden:

http://www.urlaub-ungarn.at/kulinarik/ungarische-rezepte/klassische-ungarische-gerichte/rindsgulasch.html


Und das Rezept für Spätzle kommt von da:

http://www.spaetzlewunder.de/spaetzleschabenausfuehrlich


Samstag, 19. November 2011

Bio-Abokiste - ich bereu's bestimmt nicht!

Ich bin ja mittlerweile eine begeisterte Kundin eines Bio-Abos. Obst, Gemüse, Eier und jede Menge andere Lebensmittel wöchentlich frei Haus geliefert zu bekommen, keine Schlepperei, keine Autofahrerei, das ist echt praktisch. Und es zwingt uns regelrecht dazu, gesund zu essen - bestimmt kein Nachteil.



Was wir sonst noch so brauchen, oder wenn am Ende der Woche doch etwas fehlt, das Besorgen wir im Bio-Supermarkt, ganz effizient und öko ;-) auf dem Heimweg im Bus. Ab und zu, alle zwei, drei Wochen, wenn wir ohnehin noch andere Besorgungen zu erledigen haben, geht es auch mal mit dem Auto zum Bio-Supermarkt in der nächsten Kleinstadt.

Wir geben aber auch nicht mehr Geld aus. Warum? Klar, ist es ein wenig teurer, selbst teurer als im Bio-Supermark. Aber insgesamt ist es doch wieder günstiger, weil wir planvoll einkaufen und auch den ganzen Verlockungsangeboten in Discountern nicht mehr erliegen! Keine Donut- oder Sandwichmaker, die ohnehin nur einstauben werden, und auch keine XXL-Packung, weil sie ja so günstig ist, wo dann doch wieder die Hälfte kaputt geht! "Einkaufen" geht online, beim Blick in Speisekammer und Kühlschrank.

Wir müssen auch nicht mehr abends nach der Arbeit schnell noch zum Einkaufen losfahren, das spart eine Menge Zeit und Nerven. Und wir essen nur noch wenig Schnell-Mal-In-Den-Ofen-Schieben-Futter. Spart wiederum Geld bei den Produkten (Produktion, Marketing, Firmenvorstands-Wasserkopf usw.) und Strom beim Zubereiten (den Ofen ewig auf 200 Grad aufheizen für nur zwei TK-Pizzen - echt total gaga!). Wir sind jetzt einfach glücklicher und entpannter! (Und ich bin so stolz auf meinen Männe, dass er das nicht nur über sich ergehen lässt, sondern es mittlerweile auch vertritt!)

Als ich mich mal ein bißchen über Bio-Lieferdienste im Netz schlau machen wollte, um Bekannten sagen zu können, ob es für sie auch einen in Frage kommenden Betrieb gibt, bin ich auf das Problem gestoßen, dass ich keine "Liste" finden konnte. Die Betriebe nennen sich ja auch alle unterschiedlich, Biokiste, Gemüsekiste, Abokiste, Gemüseabo, usw. Wonach soll frau denn da googeln?

Gerade eben hatte es mich dann gepackt, und ich hab schnell mal eine Liste zusammengegoogelt, jede Menge Bio-Lieferdienste. Die Liste findet Ihr ab jetzt auf der auch oben in der Kopfzeile verlinkten neuen Seite. Natürlich ist mir keiner von denen bekannt, außer der eine, bei dem wir Kunde sind. Aber vielleicht möchte ja die/der eine oder andere von Euch da noch was dazu beitragen, ein paar Links beisteuern, weitere Informationen, vielleicht auch Meinungen?

Dienstag, 7. Juni 2011

Vorsicht: Vitaminflash - Thai-Curry à la Mohnrot

Kurze Vorgeschichte: am Sonntag waren wir bei den Schwiegereltern zum Essen eingeladen, es gab Spargel mit Kartoffeln und dazu Steaks. Wegen meinem Milchexperiment wurde das schon vorher abgeklärt, dass dann auf meine Portion Spargel einfach keine Butter kommt. Alles in Ordnung soweit. Aber weil ich ja auch keine Sauce Hollandaise, und auch keine creme-fraiche-basierende Knoblauchsauce essen kann, wollten sie mir trotzdem noch etwas Gutes tun und hatten extra Kokosmilch besorgt um damit etwas zu machen. War aber unnötig, und es wurde doch nicht verwendet, denn mir hatte es auch so wunderbar geschmeckt! (Kompliment nochmal, es war WIRKLICH lecker, auch ganz ohne Saucen!!)
Nun, und da standen sie nun mit der extra gekauften Kokosmilch und meinten, ich solle sie mitnehmen, denn sie selbst könnten damit nichts anfangen. Ich hatte dann noch versucht von dem ganz einfachen und ganz leckeren Thai-Curry zu erzählen, das wir so lieben - und musste die Dose dann doch mitnehmen. War wohl nicht überzeugend genug vorgetragen...

Vielleicht überzeugt es Euch aber, liebe Schwiegereltern, wenn Ihr hier seht, was ich uns gestern mit Eurer Kokosmilch gekocht habe?



Thai-Curry à la Mohnrot


Man nehme:
  • viel Gemüse, mundgerecht geschnibbelt (hier: Zucchini, Paprika, Karotten, Broccoli und Pilze, möglich sind natürlich auch Fenchel, Auberginen, Blumenkohl, (Lauch-)Zwiebeln, usw.)
  • Thai-Curry-Paste - der scharfe Part. (Vorsicht: die grüne Curry-Paste ist schärfer als die rote! Höchstens einen Teelöffel nehmen, lieber später nochmal was dazu als gleich viel zu scharf!) (oder halt selbst ein paar Gewürze nach Geschmack zusammenstellen, vor allem Chili und ein bißchen Knoblauch)
  • Soja- und/oder Fischsauce (das ist der salzige Part)
  • Kokosmilch
  • und Basmatireis (hier nicht mit auf dem Bild)



Den Reis koche ich als Quellreis: etwa anderthalb bis zwei mal so viel Wasser wie Reis in einen Topf - aber kein Salz! Aufkochen lassen, dann runterschalten und bitte nicht mehr umrühren. Wenn der Reis schon fast das ganze Wasser aufgesaugt hat, den Herd ausschalten und noch nachziehen lassen.

In einer großen Pfanne das Gemüse nach Garzeit gestaffelt zufügen, wenn noch Fleisch dazu soll, dann sollte das gleich als erstes angebraten werden.
Ich selbst hatte gleich mit der Curry-Paste angefangen, die in die Pfanne mit ein wenig Kokosmilch rein und darin auflösen. Dann die ersten Gemüse dazu (Karotte und Zucchini), dann nach und nach die anderen.
Dann die Kokosmilch rein. Keine Angst, das SOLL sogar flüssig sein, denn Thai-Curry ist eigentlich sogar eine Art Suppe, eventuell sogar nochmal mit etwas Wasser strecken (ich hatte mal "fettreduzierte" Kokosmilch gesehen: da ist einfach mehr Wasser drinnen... *ohne Worte*) Es sollte schon gut soßig sein.
Dann noch einen guten Schuß Soja- und/oder Fischsauce rein, anstatt von Salz. Um den Geschmack abzurunden kann noch ein bißchen Süße (Honig, Sirup, Zucker) oder Säure (Zitrone, Limette) mit rein.
Nochmal gut umrühren, fertig.
Wenn das ganze Geschnibbel erst mal erledigt ist, dann dauert das Kochen nicht mal zehn Minuten, also prinzipiell echt schnell gemacht!

Jetzt eine Portion Reis auf den Teller, Gemüse drauf und schmecken lassen!



Männe war total begeistert, da ist nix übrig geblieben!

Samstag, 19. Februar 2011

Eine Woche Urlaub...

... und dabei soooo viele Pläne!

Die ersten haben wir heute schon mal angepackt. Glücklicherweise Leider hatte ich mal wieder nicht an Vorher-Fotos gedacht, also sehr Ihr heut nur Ergebnis- bzw. Work-In-Progress-Fotos.

Meine erste Aufgabe ist schon abgeschlossen: Kühlschrank putzen und endlich mal richtig organisieren:



Da ich vorher immer nur alles in den Kühlschrank geräumt hatte, wie es mir grad in die Hände fiel, ohne Sinn und Verstand, hab ich mal im Netz recherchiert:
Unten in die Boxen gehört - ganz klar - das Gemüse. Ich hab noch Zeitungspapier rein um Kondenswasser aufzusaugen - ist das so richtig?
Ins unterste (kälteste) Fach bei idealen 2 Grad dann Fleisch, Fisch und andere leicht verderbliche Dinge.
Ins mittlere Fach Milchprodukte wie Joghurt und Sahne. In meinem Fall hab ich da jetzt auch noch Säfte drin stehen, da es das höchste Fach (außer der überfüllten Tür) ist.
Oben ins wärmste Fach (idealerweise 8 Grad) gehören Käse, Geräuchertes, Essensreste und so. Ich hab da auch Marmeladen, andere Brotaufstriche, Kaffeepulver und Eier drin stehen.
Letzteres gehört eigentlich in die ebenfalls "warme" Tür, neben Milch, Getränken, Eiern, Senf, Gewürzpasten, Sojasauce und Ähnlichem.

Männes Aufgabe wird ihn vermutlich noch die ganze Woche beschäftigen:



Die Werkstatt aufräumen und neu (und strukturiert!!) einrichten. Gut, momentan ist es nur ein einziges Chaos - aber gut, dass Ihr es nicht schon vorher gesehen habt, denn da war es noch schlimmer *g* Das große Regal ist schon neu, und vor dem Fenster soll endlich eine richtige Werkbank hin (die hoffentlich im Laufe der Woche kommt).

Nach der Arbeit haben wir das Abendessen umso mehr genießen können: Gemüse pur!



Kartoffeln, Möhren, Pastinaken und eine kleine Rote Beete geraspelt, kleingeschnittene Zwiebel dazu, Salz, gemahlener Koriander, zur Bindung zwei Eier und zwei Löffel Mehl, kleingeschnittener frischer Ingwer und je nach Geschmack noch Honig bzw Sirup oder auch Zitronensaft dazu. Ich hatte auf letztere Dinge verzichtet, da es säuerlich-süßen Apfelbrei dazu gab. Löffelweise in eine Pfanne, ein Schlückchen Öl tut auch gut, wenden, futtern!

Und richtig Spaß macht das Aufräumen und Werkeln mit Guter-Laune-Musik, zum Beispiel mit diesem Song:


(nur zwei Instrumente und dazu diese Stimme!!)

Oder auch mit diesem hier:


(bisher nur im Radio gehört - das Video macht es sogar noch genialer!)

Dienstag, 14. Dezember 2010

Kartoffelsuppe mit Dampfnudeln am dritten Advent



Am Sonntag kamen die Schwiegereltern nebst Schwager zu Besuch.
Zuerst gabs Kaffee und Plätzchen.



Hier seht Ihr nur noch den kläglichen zusammengeschmissenen Rest der Plätzchen (natürlich hatte ich vorher mal wieder nicht an ein Foto gedacht), die rechten sind von Schwiegermuttern, die linken von mir, und bis auf die Dominosteine und die beiden glänzenden Lebkuchen (die wollte Männe unbedingt dabei haben) natürlich alle selbstgemacht.

Dann musste ich mich auch schon zum Kochen zurückziehen. Währenddessen amüsierte man sich...



Das wurde dann durch das Abendessen unterbrochen (was bin ich doch fies, werd ich einfach so vorher fertig...)



Kartoffelsuppe mit Dampfnudeln - eine badische Spezialität, von meiner Oma. Lecker!!! Ich war sowas von satt - ich hatte nachts dann sogar davon geträumt wie sich mein Gesicht in eine Dampfnudel verwandelt...

Danach wurde das Monopolyspiel fortgesetzt. Diesmal durfte ich dann auch zuschauen - und er war natürlich auch dabei:



Jetzt frag Ihr Euch sicher, wie das schmeckt: Dampfnudeln? Mit Kartoffelsuppe???

Ganz einfach: Nachkochen!


Deshalb kommt hier das Rezept - meine Art von Rezept *g*


Die Kartoffelsuppe geht ganz einfach: Schinkenwürfel (ich hab einfach eine leckere Bio-Salami genommen, geht auch) mit Zwiebeln und je nach Fetthaltigkeit etwas Öl anbraten (es geht auch ohne, dann ist das Essen komplett vegetarisch). Bevor es ankokelt jede Menge Suppengemüse (Sellerie, Lauch, Möhren, Petersilienwurzel, ...) und Kartoffeln in Würfeln rein und sofort mit Wasser ablöschen. Auffüllen bis alles mit Wasser bedeckt ist und auf mittlerer Stufe köcheln lassen bis sich alle Zutaten mit dem Kochlöffel am Topfrand zerdrücken lassen (etwa ein halbes Stündchen, glaube ich). Dann mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Mixstab durchpürieren.



Für die Dampfnudeln braucht Ihr einen einfachen Hefeteig, den ihr am besten schon vorher vorbereitet. Als Anhaltspunkt: ich hatte etwa ein halbes Kilo Mehl für fünf Personen - glaube ich zumindest... Ich wiege nix ab und halte mich eh nie an Rezepte *g*
Mehl, Wasser bzw. Milch, Hefe, ein bißchen Zucker für die Hefe, Salz und einen Schluck Pflanzenöl. Vorteig, kneten, gehen lassen, alles wie gehabt. Dann etwa fingerdick ausrollen und mit einem Glas runde Teile ausstechen (so drei, vier Stück pro Person? Wir hatten 26 für 5 Personen - und nur eine ist übrig geblieben *rotwerd*). Die dann ebenfalls nochmal ein bißchen gehen lassen.

Eine Pfanne heiß werden lassen, ein Schlückchen neutrales Pflanzenöl rein (ich hatte hochwertiges Rapsöl genommen - Olivenöl, mein sonstiger Favorit, hat dafür einen zu intensiven Eigengeschmack) und Salz über den Pfannenboden streuen.
Je nach Pfannengröße 5 bis sieben Teigrohlinge auf dem Pfannenboden verteilen, in der einen Hand den gut zur Pfanne passenden dichten(!!!) Glas(!!!)-Deckel (ohne Lüftungslöcher oder sowas) bereit halten und mit der anderen etwa einen Schöpfer heißes Wasser in die Pfanne geben (Vorsicht, das spratzelt und dampft!!!), so dass der Pfannenboden vielleicht so drei, vier Millimeter bedeckt ist (ich mache das - wie immer - nach Gefühl) und sofort den Glasdeckel drauf.
Der Deckel darf jetzt nicht mehr runter bis es fertig ist, denn die Dampfnudeln brauchen den Dampf um zu hochzugehen und gar zu werden.



Ich hatte meine Oma mal gefragt, woher sie weiß, wann die Dampfnudeln fertig sind - sie meinte, sie rieche das. Vielleicht lerne ich das ja auch noch...

Wenn nach etwa 15 bis 25 Minuten (jaja, mit Zeiten hab ich das auch nicht so) kein Wasser mehr in der Pfanne ist (es hört sich dann anders an, ist sogar ziemlich ruhig) mal durch den Deckel durchlinsen, ob sich unten schon so ein hellbraunes Salzkrüstchen gebildet hat (das könnt Ihr in der Collage oben sehen).
Ihr könnt jetzt den Deckel eigentlich schon hochnehmen und schnell (waagerecht!!) wegtun, damit nichts auf die Dampfnudeln drauftropft. Kurz unter die Nudeln linsen - wenn sie ein braunes Krüstchen haben sind sie perfekt!

Guten Appetit!

Freitag, 10. Dezember 2010

Hutzelbrot - aber auch kein Hutzelbrot

Matsche patsche...



Hutzelbrot kenne ich von meiner badischen Oma, die das oft zu Weihnachten gebacken hat. Es ist eine sehr altes süßes Gebäck, eigentlich recht einfach. Entwickelt hat es sich daraus, dass die Bauersfrau zur Advents- und Weihnachtszeit etwas Besonderes backen wollte, aber wenig Mittel dazu hatte. Sie hat dann einfach einen Teil des Brotteiges genommen und da süße und besondere Zutaten reingetan, die sie so hatte: getrocknete Früchte, besonders getrocknete Birnen (sog. "Hutzeln", daher auch der Name) und Zwetschgen, Hasel- und Walnüsse, vielleicht noch einen Obstschnaps oder auch ein bißchen Honig. Irgendwann gab es dann vielleicht auch Zutaten aus dem Süden auf dem Markt zu kaufen: getrocknete Feigen oder Datteln, oder auch mal ein Zuckerhut und auch Gewürze wie Zimt und Pfeffer. Und das kam dann eben in den ganz normalen Brotteig mit rein, und daraus wurde ein Gebäck, das vor allem durch die Früchte süß schmeckt.

Und so sieht es fertig aus, das Hutzelbrot, das kein Hutzelbrot ist:



Mein Hutzelbrot enthält nämlich leider keine Hutzeln. Ich konnte einfach keine getrockneten Birnen besorgen.
Drin sind: Roggenvollkornmehl, Wasser, Sauerteig, ein bißchen Weißmehl, Hefe, ganz wenig Zucker, Feigen, gedörrte Pflaumen, Datteln, Rosinen (Sultaninen und Korinthen), Mandeln und jede Menge Gewürze. Rustikal lecker! Ich liebe das!

Montag, 1. November 2010

Waffeln mit Kirschgrütze

Heute habe ich uns Waffeln nach einem neu entdeckten Rezept gebacken. Natürlich habe ich das Rezept mal wieder abgewandelt, denn ich KANN einfach nicht nach Rezept kochen. Dazu gab es selbstgemachte Kirschgrütze.



Knusprige Waffeln:

200g Margarine, 150g Zucker, 4 Eier, 350g Mehl, 1/2 Pckch Backpulver, Wasser (nach Bedarf), etwas gemahlenen Zimt, etwas gemahlenen Kardamom.
Alle Zutaten in einer Schüssel rühren bis der Teig klumpenfrei ist. Dabei nach Bedarf Wasser hinzugeben, damit der Teig ausreichend fließfähig für das Waffeleisen ist. Wie gewohnt im Waffeleisen backen bis die gewünschte Bräune erreicht ist.

Ich habe dann aber doch wieder die gewohnte Rührteigprozedur durchgeführt: erst Fett schaumig rühren, dann Zucker dazu rühren, dann weiter mit Eiern schaumig rühren, zum sSchlus den gesiebten Rest rein.
Im Originalrezept war noch zusätzlich ein Päckchen Vanillezucker angegeben, welches ich mir aber gespart habe, da in meiner Zuckerdose ohnehin immer ausgekratzte Vanilleschoten liegen und ich dadurch grundsätzlich echten (!) Vanillezucker verwende.
Was außerdem wohl wichtig ist, das ist, dass wirklich Wasser verwendet wird und nicht etwa Milch. Die Waffeln werden dadurch schön knusprig außen und innen lecker saftig. Hätten wir die Waffeln nur kurz ankühlen lassen und dann sofort gegessen und nicht ewig lang gestapelt, dann hätten wir das auch so genießen können - so waren sie bei uns dann nur am Rand knusprig. Aber geschmeckt hat es natürlich trotzdem!

Achso, und aus diesem Rezept habe ich 12 Waffeln gebacken. Dass davon bei uns beiden Leckermäulern die Hälfte übrigbleiben würde, hätte ich nicht gedacht... aber kalt heute abend zum Nachtisch schmecken sie bestimmt auch *grins*

Kirschgrütze:

Die Kirschgrütze mit schwarzen Johannisbeeren habe ich in der Kirschenzeit selbst so eingekocht:
Kirschen waschen und entsteinen, Schwarze Johannisbeeren waschen, mit wenig Gelierzucker (z.B. eine Packung 2zu1-er-Zucker auf anderthalb Kilo Früchte) in den Topf, ausgekratztes Mark einer Vanilleschote dazu, die ausgekratzte Vanilleschote ebenfalls mitkochen, gemahlene Gewürze (z.B. Zimt, Koriander und Kardamom) dazu und wie beim Marmeladenkochen weitermachen. Vor dem Abfüllen (oder währenddessen) sollte dann aber die Vanilleschote rausgenommen werden. Durch den Gelierzucker wird das ganze ein bißchen gebunden. Superlecker zu Grießbrei, Pfannkuchen, Eis oder wie heute bei uns zu Waffeln.

So, und zum Abschluss noch ein kleiner Gartenbewohner, der uns heute besucht hat, als mein Männe mir bei den Stulpenfotos geholfen hat:



Leider habe ich ihn nur am blendend weißem Fensterrahmen erwischt - das überstrahlt den hübschen Kerl ziemlich.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Glücksbringerbesuch und Herbst

Heute hatten wir unverhofften Besuch:



Er hat es einfach auf gut Glück versucht, und da wir Urlaub haben, waren wir auch ausnahmsweise zu Hause. Und das Schnüffeltier hat sich nach kurzem dumpfen Wachhundwuff über seinen schwarzen Freund gefreut, so wie der sich über ihn. Hat ja super geklappt, und so musste keiner von uns nochmal extra freinehmen. Jetzt können wir wieder den Schwedenofen abends in Betrieb nehmen ohne uns Gedanken zu machen.

Ich hab mich ein bißchen von Nicole inspirieren lassen und uns heute zum Mittagessen eine herbstliche Kürbissuppe gekocht:



ein Hokkaido, eine kleine Zwiebel, mit etwas Olivenöl angeschwitzt, ein bißchen eingefrorenes geschnibbeltes Suppengemüse (Porree, Sellerieknolle, Karotten, Petersilienwurzel), mit einem Schlückchen Weißwein abgelöscht, mit Wasser aufgefüllt, eine kleine Chilischote, ein kleines Stück Ingwer geköchelt. Später nach dem pürieren dann noch Salz und Zitronensaft rein. Auf dem Teller dann noch mit ein paar Tropfen Kürbiskernöl garniert. Ratzekahl verputzt! Mjammie!

So, und jetzt gehts raus zum weiterstreichen von den Regalteilen!

Sonntag, 5. September 2010

Lieblingsplatz, Blumen und Tomatenbrot

Das Wochenende liegt schon fast wieder hinter uns. Ein sonniges, wenn auch schon recht kühles Wochenende.

Wir haben gestern ein bißchen im Garten gewerkelt und endlich auch mit dem Bau der Kräuterschnecke angefangen. Weit sind wir allerdings noch nicht gekommen. Am Freitagabend hatte mich nämlich ein Bremse in die Hand gestochen, und das ist dann am Samstag angeschwollen, und heute konnte ich dann sogar nicht mal mehr mit Kraft zugreifen. Eigentlich wollte ich noch einen Hefeteig kneten - die Zimtschnecken konnte ich heute natürlich nicht mehr machen.
Deshalb habe ich heute nur einen faulen Tag eingelegt...


... und die Blumen im Garten bewundert.




Ein Tip für ein schnell gemachtes, sogar (relativ) gesundes Essen, das auch mein Männe gerne isst: Tomatenbrot! Die Idee bekam ich von meiner Freundin Birgit - und seitdem mache ich das ständig! Einfach ein türkisches Fladenbrot (oder Dönerbrötchen) aufschneiden, mit kleingeschnittenen Tomaten, (italienischen) Kräutern und Schafskäse belegen und im Backofen überbacken bis der Käse leicht gebräunt ist - lecker!

Sonntag, 15. August 2010

Unverhofftes Mirabellenglück

Heute saßen wir total faul auf dem Sofa, konnten uns zu nichts aufraffen, da klingelt es plötzlich an der Haustür. Wie jetzt?? Besuch? Am Sonntag? Wir wussten von nichts!
Da stand meine Kollegin mit einer großen Schüssel roter Mirabellen im Arm vor der Tür. Sie hatte letzte Woche erzählt, dass sie jede Menge davon haben, und ich hatte mich höchst gütigst dazu bereiterklärt, mich für die eine oder andere Mirabelle zu opfern, wenn sie sie denn nicht mehr anders unterbringen könnte. Und da stand sie dann. Mit über anderthalb Kilo roten Mirabellen!

Ich liebe Mirabellen, habe aber seit Jahren keine mehr gegessen. Damals gab es bei meiner Oma auf dem Land noch ein paar gut tragende Mirabellenbäume (aber nur gelbe Mirabellen). Die hab ich als Kind so gern gegessen - frisch, aber auch eingeweckt. Zu Pfannkuchen, Grießbrei, aber auch einfach nur so.

Damit hatte ich dann gleich eine Aufgabe, die mich (endlich) vom Sofa wegholte: Marmeladenkompott kochen!

Zuerst das Equipment vorbereiten,


die Mirabellen entsteinen (und dabei, wie meistens bei Küchenarbeiten, mit Muttern fernofonieren),


die Früchte höchst konzentriert zum ÜberKochen bringen


in die Gläser abfüllen


und danach irgendwie das Chaos wieder aufräumen...


Vier Gläser leckere Mirabellen sind daraus geworden! (Leider ein wenig zu sauer, da ich entgegen Mamas Rat nur eine Packung 3-zu-1-er Zucker genommen habe. Jetzt überlege ich, ob ich alles wieder neu aufkoche mit zusätzlichem Zucker... Wer nicht hören , sondern lieber die schlanke Linie im Auge behalten will...)

Auf jeden Fall aber: Vielen Dank, liebe Margit, für diese tolle Sonntagsüberraschung!

PSSST: Und falls Du wieder mal etwas von den Mirabellen loswerden wollen würdest - vier Gläser sind bestimmt noch nicht zuviel - für weitere Mirabellen habe ich immer einen Platz in meiner Speisekammer! Und diesmal könnte ich sie dann auch gleich etwas süßer einkochen...

Samstag, 7. August 2010

Früchte aus dem Wald

Letzten Montag wollten wir nach der Arbeit zum Einkaufen fahren, und da wir ohnehin schon recht knapp dran waren, unser Schnüffelvieh aber nicht darunter leiden sollte, haben wir unterwegs auf einem Wandererparkplatz gehalten und sind zum Hundespaziergang "kurz" in den Wald gegangen.


Und da hab ich dann die Heidelbeeren entdeckt... Männe musste dann den Spaziergang alleine mit dem Schnüff fortsetzen, während ich aufgrund mangelnder anderer Behältnisse Heidelbeeren in einem (natürlich ungebrauchten!!!) Hundekackebeutel gesammelt habe. Mittwochs sind wir dann extra wieder dorthin, da hatte ich dann auch eine Schüssel dabei.


Preiselbeeren hätte es auch gegeben.


Da Männe diese nicht mag, wir aber Heidelbeeren beide gern mögen (erhitzterweise wegen der Bandwürmer und so, ist klar), habe ich nur letzere gepflückt.
Ich hatte mir erst überlegt gehabt, ob ich vielleicht einige der gesammelten Heidelbeeren für Stofffärbeexperimente reserviere, aber dann wurden sie doch alle mit weißer Schoki bekannt gemacht:

5 aus 48 - aber die haben wir beiden natürlich nicht alle alleine gegessen, denn Schwiegerfamily und Kollegen sind dankbare Abnehmer.

Außerdem habe ich am Heimweg am Mittwoch mehrere Riesenpilze (Parasol) am Straßenrand ein Stück vor unserem Dorf gesehen. Da wir aber in diesem Moment noch mit dem Bus unterwegs waren (wir sind ausnahmsweise mal gleichzeitig von Arbeit los), konnten wir leider nicht zum Busfahrer vorlaufen und ihn zum Halten (und Warten!!) zwingen bis wir die Pilze geholt hätten. Aber sobald wir zu Hause waren, sind wir mit unserem Auto los, haben dann auch noch eine Menge Butterpilze gefunden.


Wir haben dann alle Pilze bei Schwiegermuttern abgeliefert. (Wir kennen uns beide überhaupt nicht mit Pilzen aus, aber SchwieMu hat früher oft auch selbst gesammelt.)
Am Donnerstagabend gab's dann bei Ihr jede Menge leckere Pilze.

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