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Sonntag, 15. April 2018

Düngersammlung

Im letzten Lehrjahr müssen die Gärtner-Azubis eine Düngersammlung mit mindestens 20 Düngern nebst Beschreibung machen. Heute hab ich meine endlich fertig gemacht (mit freundlicher Unterstützung durch den besten Männe aller Zeiten an Drucker und Laminiergerät).

Hier ist das Ding:



Die Düngerbeschreibungen sind einzeln herausnehmbar und einlaminiert, genauso wie die Inhaltsübersicht.
Auf den herausnehmbaren Düngergläschen sind die Nummern natürlich nochmal extra vermerkt.



Ich habe aus Kartons und Wäschegummiband Einlagen gebastelt, in welchen die Fläschchen und Karten sicher halten. Die Nummern auf den Bändern sind einfache Haushaltsaufkleber. Da der Einlagen-Karton zu weiß war, habe ich ihn mit Kaffee gefärbt.
Das ganze ist handlich in einem kleinen Pappkoffer untergebracht - ich muss es ja auch mit den Öffentlichen in die Berufsschule transportieren können.



Die Texte hatte ich schon lange vorher recherchiert und zusammen geschrieben, aber die Bastelei hatte den ganzen heutigen Sonntag in Anspruch genommen - das hätte ich nicht gedacht.
Wirklich zufrieden bin ich auch nicht, da die einfachen Karten und der verschnörkelte Stil der Bastelei einfach nicht zusammenpassen. Aber ich hab keinen Nerv mehr um da noch irgendetwas dran zu ändern.
Ich bin jetzt einfach nur froh dass ich damit jetzt endlich den Kopf für die Lernerei für die Abschlussprüfung frei bekomme.

Mittwoch, 6. April 2016

Null-Kosten-Deko

Ein bißchen Null-Kosten-Deko:
eine auf einem Spaziergang gefundene Glasscherbe mit einem draufgepotchten Foto in einem Kranz aus Zweigen aus dem Garten
und ein Kranz aus Ranken vom wilden Wein mit Fundsachen von Spaziergängen und älteren Deko-Eiern
***
A little Zero-Cost-Decoration:



Dienstag, 28. August 2012

Hochzeitsgast - meine Geschenkbasteleien

Am letzten Samstag war ich zur Hochzeit meiner Cousine eingeladen. Es versteht sich wohl von selbst, dass mein Geschenk nicht einfach aus einer gekauften Glückwunschkarte mit Geldscheinfüllung bestehen wird, oder?

(Wie immer gilt: Klick machts groß!)

Bastelei Nummer eins: eine "Karte" aus Tonpapier, selbstgesponnener Wolle, Zahnstochern, einer alten Mutter und viel viel Kleber



Bastelei Nummer zwei: die Verpackung des "Goodies".
Meine Cousine hat Zöliakie, kann also nicht mal kleinste Spuren von Gluten, also dem Klebereiweiß aus dem üblichen Getreide zu sich nehme und muss deshalb z.B. auf Pasta aus Reis, Mais oder Buchweizen zurückgreifen. Dass Pasta da anders schmeckt und sich auch anders verhält (ich sage nur: Matsch!) ist klar.
Am Familiensommerfest jedoch hatte ich extra für sie einen glutenfreien Nudelsalat mitgebracht - und sie war begeistert von den Nudeln die ich da erwischt habe. Ich übrigens auch, denn die schmecken wirklich fast so wie "echte" Nudeln und wurden auch richtig al dente! (Wen es interessiert: Die Marke heißt "denree" und scheint die Hausmarke der "DENN's"-Biomärkte zu sein. Echt empfehlenswert!) Naja, und da sie bis zu dem Zeitpunkt noch nichts von dieser Marke wusste, war es für mich ziemlich klar, ihr davon ein paar Packungen mitzubringen.
Nur wie verpacken? Meine Lösung: noch "schnell" zwei Ökobeutel genäht, einen zum Verpacken der "Matratze", einen davon sogar schick bestickt als "Decke", Gesichter auf die Spaghetti-Packungen draufgemalt, nen Sparstrumpf mit der Geldspende unter die "Matratze" gelegt - fertig ist das Geschenk mit Augenzwinkern.



Hier nochmal die Taschendetails. Bestickt ist übrigens nur die "Decken-Tasche", sogar beidseitig - die andere, die Matratzentasche, habe ich alltagstauglich neutral gelassen.



Und noch eine Kleinigkeit, die ich Euch zeigen will: die Karte meiner Tante. Als sie gesehen hat, dass ich mit dem Cutter an meiner Karte herumgebastelt habe, hat sie mich gefragt ob ich nicht auch ihre Karte ausschneiden kann. Das hab ich natürlich gerne gemacht - nehme mir nun aber das "Recht" heraus, die Karte nun hier zu posten *g*. Es handelt sich also um ein schimmerndes Perlmuttpapier, dessen Ausschnitte mit den Geldgeschenkscheinen hinterlegt werden. Ich war richtig begeistert davon: einfach und doch so effektvoll!



Das waren also die Geschenke - das Outfit kommt dann morgen, püktlich zur Wiedereröffnung des MMM nach der Sommerpause!

Samstag, 15. Januar 2011

Geschenk für Krückengänger

Ihr habt es sicher auch selbst erleben müssen: letzte Woche Donnerstag, am 6. Januar hatten wir ja großflächig dieses fiese Blitzeis. Nunja, einer meiner Kollegen konnte es einfach nicht lassen und ist da dann tatsächlich rausgegangen (er hätte es nicht gemusst, denn der 6. ist in Bayern ein Feiertag) - jetzt liegt er im Krankenhaus mit einem Oberschenkelbruch...
Am Donnerstag, also vorgestern, habe ich ihn dann mit einer anderen Kollegin zusammen besucht und ihm unter anderem zwei Geschenke mitgebracht, die ich vorher spontan am Dienstag- und Mittwochabend gebastelt habe:

Zuerst ein (Schnaps-)Glas, auf welches ich die Unterschriften aller Kollegen graviert habe:



Dazu gibt es eine Geschichte: Nachdem vor einigen Jahren innerhalb kurzer Zeit mehrere Kollegen im Alter von 40 bis 50 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben sind, hat sich eine Runde zusammengefunden, die jetzt regelmäßig Ende der Woche auf die Gesundheit anstoßen, und darauf, dass sie sich in der nächsten Woche wieder alle gesund wiedertreffen. Und seitdem ist auch kein weiterer Kollege mehr verstorben *toi toi toi*
Nun, und dieser Kollege eben ist ein Gründungsmitglied dieser Gruppe. Offensichtlich hatten sie das letzte Mal nicht gut genug angestoßen gehabt... Wobei - es hätte viel schlimmer kommen können, er ist ja auch "nicht der Jüngste" (64 Jahre). Es ist zum Glück ein glatter Bruch, von dem man jetzt schon in Röntgenbildern wohl kaum noch etwas sehen kann, und er läuft auch schon munter mit seinen Krücken rum und "flirtet" mit den Krankenschwestern. Und (was seine größte Sorge war) er wird auch wieder Radfahren können!

Und da er ja erstmal ein paar Wochen lang nur mit Krücken laufen darf, beim Laufen die Hände und Arme also nicht frei hat, habe ich mir eine Konstruktion überlegt, eine Art Schürze, in der er alles, was er so braucht durch die Gegend tragen kann.



Vorgeführt wird sie Euch hier von meinem Männe (was der arme Kerl sich nicht alles gefallen lassen muss...) - der Kollege hat etwas mehr Bauchumfang, aber auch ihm passt die Schürze ganz gut.
Die gesamte Schürze ist doppellagig gearbeitet, so dass nirgendwo die unbedruckte Seite des Stoffes zu sehen ist. Es gibt drei kleine aufgesetzte Taschen und eine große (die Verlängerung der Schürze selbst nach vorne umgeschlagen), der Halsträger ist verstellbar und an der Seite sind Bänder angebracht, mit denen er die Schürze an der Taille fixieren kann. Die Länge ist extra so gewählt, dass sie über dem Oberschenkelansatz endet, damit beim Laufen nichts im Weg ist und er sich auch mit der Schürze gut hinsetzen kann, sie dabei sogar an lassen kann. Und zuletzt habe ich zwei Schwedenstoffe verwendet und sogar noch eine schwedische Fahne appliziert, was ihm als Schwedenfan hoffentlich gut gefällt.

Was ich das nächste Mal anders machen würde, weiß ich jetzt schon: ich würde bei den Taschen zumindest teilweise noch extra Seitenwände einsetzen, damit etwas mehr reinpasst. Dann muss jedoch auch an (Klett-)Verschlüsse gedacht werden, damit nichts herausfallen kann, denn hier bin ich ohne ausgekommen. Es wurde lediglich eine sog. Klemmleiterschnalle in den Halsträger eingebaut.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Es helloweenelt... - jetzt im Doppelpack!

Wie gestern schon angekündigt habe ich heute den zweiten Kürbis geschnitzt. Hier sind die beiden:



Passen die zwei nicht super zusammen? So wie mein Männe und ich:
ich bin das fiese kleine Monster, das viel meckert und motzt und nur Unsinn im Kopf hat, und er ist der liebenswürdige gutmütige große Typ, der gern mal in ein Fettnäpfchen reintritt, das dann aber mit einem treudoofen Hundeblick gleich wieder gut macht.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Es helloweenelt...

... schaurig, schaurig...



Mal schauen, ob wir dieses Jahr vielleicht "Süßes oder Saures" zu hören bekommen. Letztes Jahr kam kein Kind, obwohl ich extra Süßigkeiten besorgt hatte. Ob das an unserem fiesen Wachhund liegt?

Das ist der erste Kürbis, ein zweiter liegt auch noch vor der Haustür. Der kommt dann morgen dran.

Montag, 4. Oktober 2010

Das Septemberobjekt - Teil 3

Am Donnerstag war endlich der große Tag. Ich habe die Fahne endlich übergeben können, außerdem kamen auch noch eine genähte "russische" Tunika und ein gebastelter Zylinder zum Einsatz.



Zusätzlich habe ich noch folgendes je dreimal gebastelt:



Die Stiefel sind aus Stoff, gefüllt mit Zeitungspapier, in weiteren roten Stoff gesteckt und Holzsohlen drangenäht.

Wofür? Dafür:



Leider ist das Kostüm des Jubilars in der Mitte hochgerutscht. Er ist die einzige uneingeweihte Person, deshalb stehen hinter ihm sogar zwei Leute, da noch jemand seine "Füße" steuern musste.

Was das darstellen soll? Schaut Euch einfach mal das hier an - denn das war unsere Inspiration:



Die Fotos habe ich erst heute bekommen, deshalb konnte ich erst jetzt darüber posten.

Nach dem ganzen Stress die letzten Wochen wegen diesem Projekt hat es mich dann natürlich pünktlichst Donnerstag nachmittag erkältungsmäßig erwischt - das ganze Wochenende bin ich nur mit Taschentüchern und roter wunder Nase rumgelaufen - seit heute ist Husten angesagt. Aber immerhin hat die Erkältung mich diesen wirklich wunderschönen Tag noch in Ruhe genießen lassen, denn die ganze Arbeit und die vielen Proben haben sich echt gelohnt: alle haben Tränen gelacht! Ich glaube, das war eines der schönsten Jubiläen in dieser Abteilung!

Samstag, 7. August 2010

Recycling-Flatterschal

Jetzt habe ich heute doch noch ein neues Projekt machen können (die anderen Arbeiten müssen halt ein bisschen warten - es ist Wochenende!)

Heute habe ich mir das Tutorial für den luftig flatternden Spiral Scarf von Annekata geleistet.
Natürlich ist Samstagabends auf dem Dorf der Copy-Shop zu, und da mein ehemals teurer Drucker nicht mehr funktioniert (die Tinte trocknet ständig ein, da er kaum benutzt wird) konnte ich mir das Schnittmuster nicht ausdrucken. Ich wollte das Schnittmuster aber unbedingt schon heute ausprobieren! Also habe ich einfach die Grundidee von Annekata konsequent umgesetzt: Recycling!

Das Muster habe ich einfach frei Hand vom Monitor auf einen Verpackungskarton abgezeichnet und als Material ein uraltes, vor allem unter den Armen schon recht brüchiges T-Shirt (aus den 70-ern!!) genommen, das ich schon von meiner Mutter "geerbt" hatte:


Da das T-Shirt keine Seitennähte hatte, konnte ich den Schal in der Variante ohne Nähte zuschneiden.
Das vielseitig zu verwendende Ergebnis sieht dann so aus:

Ich habe dazu nicht einen einzigen Stich machen müssen. Allerdings überlege ich mir angesichts des brüchigen Allgemeinzustandes des Stoffes, ob ich die Ränder nicht doch noch schützen möchte.

Vielen Dank, liebe Annekata, für diese tolle Idee und die Anleitung dazu! Das ist wirklich eine wunderschöne variable Idee, die auch die einfachsten Outfits verzaubern kann.

Und ich schau jetzt auch gleich wieder in meinem Kleiderschrank, ob es da nicht noch ein paar stiefmütterlich behandelte T-Shirts gibt, die ein neues Leben mit mehr Beachtung verdient hätten.


Als ich fertig war und die Ergebnisfotos machen wollte, fand ich das hier im Flur vor:

Das nenn' ich mal chillen! Und man sieht ALLES!

Und sogar jetzt gerade während des Bloggens:

Auf meinen Füßen liegend kann er sein Amt als Wachhund einfach am besten ausführen: sobald ich aufstehe, wird er wach...

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