Dienstag, 21. Mai 2013

Viele viele Klappis - und ein schöner Urlaub!

Wir waren jetzt zwar schon einige Male (leider meist unverbloggt) mit unserem Klappi im Urlaub, aber das letzte Wochenende ist auf jeden Fall einen eigenen Post wert: ein Treffen von Männes Klappiforum am Biggesee!



Eine weite Anreise, die sich aber auf jeden Fall gelohnt hat!
Es waren, glaube ich, 21 Parteien, insgesamt also über 50 Personen, dazu noch sechs Hunde und eine Katze - alle zusammen auf dieser Wiese:



Leider habe ich selbst erst am letzten Morgen, kurz vor dem Aufbruch, als es natürlich geregnet hat, meine Kamera rausgeholt. Was ich Euch also nicht zeigen kann, das sind die vielen Leute, Kinder, Tiere, Tische, Grills, die "lange Tafel" aus aneinandergestellten unterschiedlichen Campingtischen, schlicht: die Buntheit des Wochenendes.

Aber ein paar Fotos der Klappwohnwägen und ihrer Um-/Vorbauten hab ich dann doch für Euch:





Und hier noch unser eigener Klappi, mit dem ganz neu gekauften und viiiiel einfacher aufzubauenden Vorzelt:



Unser armes Schnüffeltier hat sich dann auch noch sooo unsterblich verliebt - und diese Liebe wurde sogar sehnsüchtigst erwidert! Nur leider hatten wir den beiden nie einen Augenblick trauter Zweisamkeit gegönnt, fies wie wir sind... Die süße Hündin hier war nämlich gerade extrem läufig, und so hatten sich die zwei immer wieder sehnsüchtigst und mit gespannten Leinen angeschmachtet und angewinselt.



Die Begegnungen selbst hab ich leider nicht fotografiert, aber wiiiie sehnsüchtig die beiden einander näher kommen wollten, das seht Ihr an der Haltung von Frauchen, die durch abrupte Lossprinten der Dame ziemlich aus dem Gleichgewicht gebracht wurde *g*

Wie gesagt: Es war einfach zu schön um ständig die Kamera in der Hand zu halten. Ich hab lieber viel gesponnen, gestrickt, ab und zu gekocht (bzw. für den Meistergriller das Gemüse mariniert *g*), und natürlich viiiiel relaxt.



Hach, es war echt total schön - und am liebsten würde ich jetzt gleich wieder in den Urlaub fahren!

Mittwoch, 8. Mai 2013

Busfahren

Wie ich schon mal erwähnt habe, sind Männe und ich ja rege ÖPNV-Nutzer. Wir fahren täglich mit dem Bus auf die Arbeit, und zwar vom Dorf aus ca. 16 Kilometer in die Stadt und dann nochmal mit Stadtlinien bis zum Büro.

Die meisten Busse dieser "Landlinie" werden von lokalen (Reise)Busunternehmen organisiert. Während alle Buslinien in der Stadt mit normalen Stadtbussen besetzt werden, fahren bei uns draußen nur ganz wenige Stadtbusse, der größte Anteil wird von Reisebussen bestritten.
Ja, Reisebusse!
Keine freien "Inseln" für Rollstühle, Kinderwägen oder sperriges Gepäck, und dazu dann auch noch den sehr engen Mittelgang und die steilen Treppen. Theoretisch zwar oft unten drin recht geräumige Gepäckräume, aber dazu dann meist einen mürrischen Busfahrer der ohnehin schon zu spät dran ist und zur Befüllung des Gepäckraumes extra aussteigen müsste, was eine noch größere Verzögerung bedeuten würde.
Niemand kann Dir sagen wann welcher Bustyp fährt. Es wechselt täglich. Richtig super also für Kinderwägen (die wenigstens teilweise noch von den Fahrern in die Gepäckräume gehievt werden (könnten)), und vor allem für Rollstuhlfahrer. Ich hab es zwar noch nicht gesehen, aber ich vermute, dass der Rollstuhlfahrer dann "eben mal" auf den nächsten Bus warten muss, was auch mal 30 oder 40 Minuten sein kann - aber ohne Garantie dass der dann rollstuhlgeeignet ist. Ich vermute dass das auch der Grund ist, warum ich da noch nie einen Rollstuhlfahrer gesehen habe: die lassen sich vermutlich lieber mit Auto/Taxi fahren als dass sie sich auf dieses Bussystem einlassen.

Als wäre das alles noch nicht genug, kommt dann noch dazu dass die meisten "Land-"Busse, egal ob Stadt- oder Reisebus, total alte Möhren sind die wohl aus Ausmusterungen anderer Städten schon von vor einem Jahrzehnt stammen und dann eben von diesen privaten Unternehmen aufgekauft wurden.
Kann es denn eine entspannte und zufriedene Fahrt sein, wenn über Deinem Kopf eine riesige Plastikabdeckung offensichtlich nur noch an zwei Punkten wirklich hält und die ganze Zeit zittert und klappert? Oder wenn einfach mal zwischendrin Sitzschalen abgebaut wurden und stattdessen blanke Stahlrohre darauf warten dass der nächste Fahrgast beim Anfahren des Busses sich schwer daran verletzt? Bei manchen Bussen sind Isolierungen und Abdeckungen an den Türen schon abgefaultfallen - sehr spaßig im Winter bei minus 10 Grad mit dem Fahrtwind um die Nase - IM Bus! Und gerade die Reisebusse haben oft auch nicht einmal Drücker oder Haltegriffe - ich hab schon viele kleine Kinder und gebrechliche alte Leutchen während der Fahrt mit 60 bis 80 kmh auf der Landstraße durch den Bus nach vorne wanken sehen, damit der Busfahrer sieht das jemand bei der nächsten Haltestelle aussteigen will. Es ist reines Glück dass da anscheinend noch nichts Schlimmes passiert ist!

Und nein, ich wohne nicht in der Pampa, ich wohne in einer sogenannten "Metropolregion"!

Worüber ich noch nicht geredet habe, das sind die Verspätungen (wenn ich einen Termin habe, dann nehme ich grundsätzlich ein bis zwei Busse früher als der Plan es mir raten würde, da ich sonst mit Sicherheit den Anschlussbus verpasse und zu spät komme) und die mürrischen Busfahrer, die teilweise fahren als hätten sie einen leeren LKW und keinen vollbesetzten Reisebus mit stehenden(!!!) Fahrgästen ohne richtige Festhaltemöglichkeit.

Manchmal überlegt sich Männe schon einfach aufzugeben, die Jahreskarte zu kündigen und mit dem Auto zu fahren. Bislang konnte ich aber immer noch genug ökologische und ethische Pro-Argumente finden. Das wird aber auch von Mal zu Mal schwieriger...

Sonntag, 28. April 2013

Gedankengänge - von der Spinne zu Pancakes

Manchmal hab ich echt wirre Gedankengänge - den hier heute fand ich bloggenswert.

Ich hab heut beim Duschen eine Spinne (ein Weberknecht?) den Duschvorhang hoch laufen sehen. Alle paar Zentimeter hat sie kurz halt gemacht und den Hintern kurz an den Vorhang gedrückt, anscheinend um den gesponnenen Sicherheitsfaden zu verankern, wie beim Bergsteigen.
Dann hab ich über die Spinnwebfäden selbst nachgedacht, darüber wie leicht, zart und gleichzeitig stabil die doch sind. Im Herbst spinnen ja auch manche Spinnen einen langen Faden und lassen sich vom Wind davontragen. Aber wenn wir das jetzt so machen würden - für unser Gewicht müsste der Faden extrem lang sein. Oder sehr dick, aber dann würde auch ein Orkan nicht mehr zum Fliegen reichen. Aber viele Fäden nebeneinander gelegt sind ja dann ein Segel.
Wie wurde das eigentlich erfunden? Und was gibt es sonst noch für Erfindungen die so von der Natur abgeschaut wurden? Genau. Hubschrauberrotoren! Das Prinzip ist ja ähnlich wie bei Ahornsamen. Ahorn... Ahornsirup! Das wäre jetzt lecker! Aber was dazu? Genau: Pancakes! Leckere dicke fluffige amerikanische Pancakes - darauf hätt ich jetzt Lust.

So, und jetzt geh ich mal in die Küche!

Freitag, 1. März 2013

Anna&Peter: nach mehr als sechs Jahren endlich ein Happy End

Das hier ist eine gesponnene Geschichte. Sie mag so oder so ähnlich in der Realität stattgefunden haben, vielleicht ist sie aber auch aus einem Buch, einem Film oder nur in meinem Kopf entstanden. Es ist einfach eine Geschichtenspinnerei.



Kinderwunsch - in einem gewissen Alter ein wohl alles bewegendes Thema. So wie auch aktuell bei mir. Darum schwirrt mir auch die folgende Geschichte momentan sehr im Kopf herum.

Sie und er - nennen wir sie Anna und Peter - sind schon seit vielen Jahren verheiratet. Gleich zum Anfang ihrer Ehe hatte Anna die Pille abgesetzt, weil sie beide so gerne eine Familie gründen wollten. Es dauerte nicht lange, da war Anna auch schon schwanger. Sie waren beide überglücklich.
Bald darauf bekam Anna einen dringenden Anruf vom Gynäkologen, der sie sofort in die Klinik einweisen ließ: Es war eine Eileiterschwangerschaft! Sie hatte keine Schmerzen, hatte nichts gespürt. Doch es war schon zu spät: nicht nur das Kind, auch der Eileiter war nicht mehr zu retten. Seitdem hat sie nur noch einen Eileiter.

Die Ärztin damals sagte zu Anna, dass sie es zwar nochmal normal probieren könnten, sie aber relativ sicher sei, dass die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Katastrophe sehr groß sei und sie vermutlich nur durch In-Vitro-Fertilisation, kurz IVF, wirklich schwanger werden könne.
Anna war irritiert und beunruhigt, fühlte sich aber auch bedrängt und bevormundet. Sie glaubte der Ärztin nicht und war sich sicher das alleine hinzubekommen.

Als wäre das Erlebte nicht schon genug, bekam Anna nun auch noch Hormonprobleme. Ihr Zyklus war unregelmäßig. Sie wusste nie genau wann der Eisprung war, da der Zuklus auch mal 35 und mehr Tage dauern konnte.
Anna und Peter versuchten alles mögliche, zuerst mit freien Mitteln: Temperatur, ClearBlue-Monitoring, Vitamine. Nichts!
Dann entschieden sie sich auch in die Kinderwunschklinik zu gehen. Dort gab es dann Hormone und Inseminationen. Auch nichts.

Nachdem sechs wertvolle Jahre ohne weitere Ergebnisse vergangen waren, entschieden sie sich, doch auch mal Peter zu testen. Das Ergebnis: seine Spermien waren zwar lebendig, aber bewegungsfaul. Sechs Jahre verschwendet, weil sie sich nur auf ihre Hormone und ihren fehlenden Eileiter konzentriert, aber nie die Möglichkeit in Betracht gezogen hatten, dass auch er der Grund sein könnte.

Es folgten viele anstrengende, nervenaufreibende und belastende Wochen mit Hormonbehandlungen und OPs. Genau: eine IVF-Behandlung!
Sie musste zuerst Hormone nehmen um viele Eizellen auf einmal zum Reifen zu bringen und wurde dabei zur streitlustigen und gleichzeitig heulenden Kratzbürste. Dann die Hormonbehandlung damit das befruchtete Ei angenommen werden kann. Dann das Hangen und Bangen ob das Ei sich einnistet. Und auch dann war es noch nicht klar ob sie das Baby auch würde behalten können, da gerade das erste Schwangerschaftsdrittel so unsicher ist.
Es war eine harte und belastende Zeit, für beide, und teilweise auch für die Beziehung.

Aber sie haben es geschafft: heute sind Anna und Peter stolze Eltern eines süßen kleinen einjährigen Buben.


Ein Gedanke bleibt: wieviel früher hätten sie schon Eltern sein können, wenn sie gleich daran gedacht hätten dass es beim Kinderzeugen immer zwei Parteien, also auch zwei "Fehlerquellen" gibt?
Und wie kann es nur immer wieder dazu kommen, dass alle Verantwortung und alle Tests stets nur auf dem weiblichen Part lasten - obwohl tatsächlich sogar bei einem Drittel der ungewollt kinderlosen Paare die "Schuld" beim Mann und ebenfalls nur bei einem Drittel bei der Frau zu suchen ist? Ist das die Angst vor dem "Verlust der Männlichkeit"? Oder pure Gedankenlosigkeit? Oder gar nur Bequemlichkeit?

Da das Thema mich momentan tatsächlich sehr beschäftigt, wird es vermutlich in Bälde mehr dazu geben.

Geschichtenspinnereien

Ich bin ein Geschichtenmensch. Ich höre Geschichten, ich erlebe Geschichten und ich lerne vor allem aus Geschichten.
Ich bin jedoch absolut gegen öffentliches Leben und vor allem die öffentliche und personell nachvollziehbare Ausbreitung von Schicksalen im World-Wide-Web.
Deshalb sollte das hier eigentlich auch nur mein Handarbeits-Logbuch werden. Hier soll nur Mohnrot, mein Handarbeits-Ich zu sehen sein, ansonsten halte ich diesen Blog, soweit es geht, anonym, ohne weitere Verbindungen zu meinem realen Ich.

Und trotzdem möchte ich Euch auch ab und zu an meinen Geschichten teilhaben lassen können, denn ich bin einfach der Meinung dass man am besten aus Geschichten anderer lernt.
Eine Geschichte habe ich hier jedoch schon mal erzählt, nämlich meinen Unfall. Da ist es natürlich nicht zu übersehen dass das ich bin, dass das real ist.

Deshalb habe ich mir jetzt eine neue Kategorie überlegt:
Geschichtenspinnereien!



Künftig werde ich Euch also wieder vermehrt Geschichten erzählen, aber es werden gesponnene Geschichten sein.

Ich werde Geschichten aus meinem Leben erzählen, aus dem Leben meines Umfelds, Geschichten die mir mein weltenrettender Ehemann erzählt, aber auch Geschichten die ich gelesen oder in Fernsehen und Kino gesehen habe, die ich im Bus zufällig gehört habe oder die auch nur aus irgendwelchen aktuellen Ereignissen in meinen Gedanken entstehen.
Jede dieser Geschichten werde ich jedoch anonymisieren, um keinen Rückschluß auf ihre Herkunft und ihre Echtheit zuzulassen. Klar, anhand der Erzählperspektive kann vielleicht auf "Weltenretter" oder "Betroffener" getippt werden - mehr aber auch nicht.

Ich möchte Euch Geschichten an die Hand geben, die Ihr als fiktiv ansehen solltet, vielleicht wie Märchen, nur (leider) ohne Drei-Wünsche-Feen und Hollywood-Wendungen, die aber nicht auf reale Hintergründe zu untersuchen sind. So hoffe ich, den Quellen meiner Geschichten kein Unrecht anzutun, aber gleichzeitig, eben wie mit meiner eigenen Geschichte, Euch da draußen vielleicht einen Denkanstoß oder sogar eine kleine Hilfe geben zu können.

Sonntag, 17. Februar 2013

Wellentuch Zimtstern - selbstgesponnen und -gestrickt

Und wieder ist ein Traum von einem Tuch von Spinnrad und Stricknadeln gehüpft: ein Wellentuch.



Die Anleitung (Holden Shawlette) hab ich bei Ravelry gefunden (hier übrigens mein Ravelry-Projekt)

Die Wolle dazu habe ich natürlich auch wieder selbst gesponnen, nämlich aus diesem wunderschönen BFL-Kammzug von ihr, gekauft schon im letzten Herbst:



Mit sich selbst zweifädig verzwirnt, hier das fertige Garn:
147 Gramm leicht, 460m Lauflänge, 20-22 wpi. Das ist mein erstes so dünnes Garn - und das war nicht mal beabsichtigt! Für das Tuch verbraucht hab ich dann genau 140 Gramm. Aus dem Rest mach ich vielleicht mal Strickblumen zum Anstecken oder sowas.



Begonnen habe ich am 2. Februar, gleich im Anschluss an das Fächertuch



Und gestern, also am 16. Februar auch schon beendet.



Dann "geblockt", aber nicht richtig, sondern nur an der oberen Löcherreihe auf einer Wäscheleine aufgefädelt und über Nacht hängend trocknen und durch die Schwerkraft "blocken" gelassen. Deshalb sind die Ränder nicht so lacemäßig perfekt gespannt, sondern kräuseln sich ziemlich. Noch gefällt mir das Tuch so - vielleich spanne ich es aber irgendwann doch nochmal richtig...



Hier noch Getragen, von vorn:



Ich liebe diesen zufällig entstandenen leichten Farbverlauf mit dem leicht flirrenden Effekt - irgendwie passt das total zu dem von der Anleitungsverfasserin beschriebenen Bild der kleinen Wellen am Strand.
Ich bin stolz und glücklich mit meinem neuen Leichtgewicht.

Sonntag, 3. Februar 2013

Fächertuch Julfest - selbstgesponnen und -gestrickt

Ich gebs zu, ich bin blogfaul. Ab und zu schaffe ich es, alle Posts meiner Blogliste komplett wieder durchzulesen, dann aber geh ich wieder tagelang kaum an die Kiste und hab z.B. aktuell grad wieder eine Liste von 134 ungelesenen Posts. Irgendwie frustrierend.
Da ich in letzter Zeit auch mehr gestrickt und gesponnen als genäht habe und es bei Ravelry so viel einfacher ist mal schnell ein Projekt online zu stellen und dann zu aktualisieren, hab ich mich, WENN ich überhaupt online war, auch hauptsächlich dort aufgehalten.

Um hier aber auch mal wieder ein bißchen aufzuholen zeig ich heute mein neuestes fertiges Projekt: mein Fächertuch aus selbstgesponnener Wolle (hier auch bei Ravelry)



Der bunte Zopf (100% Wensleydale), gefärbt von ihr:



Gekauft beim Spinntreffen am 3. Dezember, noch im Dezember versponnen



und mit ungefärbter 100% Bluefaced Leicester superwash verzwirnt. Insgesamt (inklusive des Nachschubs, s.u.) hat das Garn 394 Gramm bei ca. 593 Meter Lauflänge.



Um die einzelnen Farben des Garns schön in Szene zu setzen und nicht durch lange Reihen in einem undefinierten Mischmaschton verschwimmen und verschwinden zu lassen, konnte nur ein Projekt mit möglichst kurzen Reihen in Frage kommen, das aber gleichzeitig das gewünschte schöne große kuschelige Tuch ergeben musste. Fündig wurde ich im Strickmuster "Panda Silk Fan Shawl" (zu finden bei Ravelry und frei im Netz). Das Tuch hab ich am 7. Januar begonnen.



Mittendrin ging mir trotz vorheriger Hochrechnungen das Garn aus, aber Ester sprang als rettender Engel ein und hat für mich nochmal nachgefärbt. So hatte ich nur eine kleine Zwangspause von 5 Tagen bis ich nachspinnen konnte (von der BFL hatte ich selbst noch genug zu Hause).
Die obere Kante habe ich übrigens nicht so wie im Muster angegeben mit fünf ewig langen Kraus-Rechts-Reihen gestrickt, sondern als ewig langen, 5 Maschen breiten "Schal" seitlich angestrickt um auch hier einen schönen Farbverlauf zu erhalten. Dazu habe ich jeweils die letzte Masche des Schalbandes mit einer neu aufgenommenen bzw. der vorhandenen stillgelegten Masche des Tuches rechts verschränkt gestrickt. Ich hatte zwar keine Fotos gemacht, aber wenn es jemanden interessiert, kann ich gerne eine Beschreibung dazu anfertigen.



Am 31. Januar konnte ich das Tuch dann fertigstellen.
Und was soll ich sagen? Ich bin stolz drauf!
Jetzt darf der Winter gerne zurückkommen - ich bin gewappnet ;-)

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