Heute in einem wieder mal recht vollen Stadtbus, eine breite Freifläche und eine kleinere - theoretisch Platz für drei "Einheiten": zwei Rollstuhlplätze und dann noch Platz für einen Kinderwagen o.ä.. Also Platz genug, sollte man meinen.
Einen der beiden Rollstuhlplätze belegten zwei ältere Damen mit Migrationshintergrund und Kopftuch auf den aufgeklappten Notsitzen, am anderen stand eine sehr gepflegte noch ältere Dame mit mondänem ausladenden Sonnenhut und Fahrrad und den Rest der Freifläche belegte ein (ordnungsgemäß platzsparend hingestellter) Kinderwagen nebst zugehöriger Mutter. Ansonsten war der Bus auch recht voll, mit vielen stehenden Fahrgästen.
So weit, so gut - hätte nicht ein Rollstuhlfahrer in Begleitung einer jungen Frau einsteigen wollen. Da zuerst niemand Platz machte stieg nun der Busfahrer aus und ging zur hinteren Tür.
Ich selbst stand im vorderen Bereich mit Blick in Fahrtrichtung und hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts von dem Szenario hinter mir bemerkt sondern mich mit einem Freund unterhalten.
Der Busfahrer bat nun - recht bestimmt und nicht unbedingt in dienerhafter Demut zerfließend, aber doch dem Anlass entsprechend noch relativ höflich - dass doch bitte für den Rollstuhlfahrer der dafür vorgesehene Platz frei gemacht werden möge.
Als nichts geschah sprach er nochmals direkt die ältere Dame mit dem Fahrrad an, sie möge doch bitte aus der Rollstuhlecke mit dem Fahrrad herauskommen und so Platz machen.
Wie genau das nun weiterging weiß ich erstmal nicht mehr. Auf jeden Fall wollte die "Dame" nicht einsehen dass sie Platz machen solle, immerhin sei sie schwerbehindert. Der Rollstuhlfahrer solle doch den nächsten Bus nehmen. Der Busfahrer wurde deutlich aufgebrachter, das gäbe es doch nicht, und der Rollstuhlfahrer würde hier nicht stehen gelassen, sondern käme auf jeden Fall mit, sie solle Platz machen und zur Not aussteigen, sie sei doch unverschämt. Nein, er sei unverschämt, sie habe ein Recht da zu stehen, schließlich sei sie schwerbehindert!
So ging das eine Weile hin und her, der Ton wurde immer rauer. Schließlich hat die junge Frau mit dem Kinderwagen sich mitten in den Gang gestellt, die Dame mit dem Fahrrad sich schimpfend in der gesamten Länge der Doppelfreifläche schmal hingestellt und der Rollstuhlfahrer nebst Begleitung musste im Gang in Fahrtrichtung und absolut unsicher mitfahren. Die Schimpferei zwischen Busfahrer und Dame ging weiter, sie hielt ihn am Schluss sogar an den Mund zu halten. Er hatte kurz zuvor noch gedroht sie raus zuwerfen - und in diesem "Ach, halten Sie doch den/Ihren Mund"-Moment fürchtete ich sogar er werde die Drohung wahr machen.
Als sie dann später an ihrer Zielhaltestelle ausstieg, ist die schwerbehinderte Dame übrigens auf ihr Fahrrad gestiegen und - zwar langsam, aber nicht unbedingt schwerbehindertenplatzberechtigt davongefahren.
Es bleiben viele Fragen - und ich bin mir selbst mit meiner eigenen Meinung nicht sicher...
Zuallererst stellt sich mir die Frage was mit den kopftuchtragenden Damen ist. Ich meine, das ist eindeutig ein Rollstuhlplatz! Aber die beiden Frauen hatten absolut keine Anstalten gemacht sich in irgendeiner Art und Weise verantwortlich oder auch nur beteiligt zu fühlen. Das Gekeife war laut und deutlich genug - vielleicht (Vorsicht: Vorurteil - aber womöglich begründet?) können die beiden ja kein Deutsch und haben die Situation nicht verstanden und vielleicht deswegen total ignoriert? Aber es hat sie auch niemand darauf angesprochen - weder der Busfahrer noch die Fahrgäste. Auch ich nicht. Warum? Aus Angst? Davor in die rechte Ecke gedrängt zu werden? Ich hatte noch geschaut, aber es waren nirgendwo zwei normale Sitzplätze frei wo die beiden älteren Frauen sich hätten sofort hinsetzen können. Aber hätte ich mich getraut sie darauf anzusprechen wenn etwas frei gewesen wäre? Ich weiß es nicht.
Dann ist da diese renitente alte Dame die darauf beharrt dass ein (übrigens während der ganzen Zeit nicht vorgezeigter!) Schwerbehindertenausweis sie dazu berechtigt, stehend und mit Fahrrad einen speziell für Rollstuhlfahrer hergerichteten Platz im Bus zu belegen. Dass durch ihre Beharrlichkeit der arme junge Rollstuhlfahrer leiden musste, in absolut ungeeigneter und sogar gefährlicher Position mitfahren musste, das hatte sie keinen Deut interessiert. Sie ließ sich nicht im Geringsten auf Argumente ein, hörte nicht zu. Sie war im Recht und sonst niemand!
Und dann der Busfahrer. Natürlich hätte er höflicher sein können, freundlicher, besser versuchen können zu überreden, zu überzeugen. Aber ich vermute dass er auch damit bei der renitenten Dame auf Granit gebissen hätte.
Und was war mit dem zweiten Rollstuhlplatz? War es ihm nicht bewusst dass dieser Bustyp so einen hat (die meisten anderen Busse haben ihn nämlich nicht)? Wahrscheinlich konnte er in diese Ecke auch nicht gut sehen, da viele Fahrgäste davor standen. Hätte er sich anders verhalten sollen?
Hätte er das Recht gehabt (und es womöglich sogar nutzen sollen?) diese Dame an die Luft zu setzen? Wie hätte er handeln sollen?
Und nicht zuletzt die ganzen peinlich berührten und gleichzeitig ratlosen Fahrgäste. Was hätten wir alle tun sollen? Für wen Partei ergreifen? Für den Rollstuhlfahrer, klar! Aber gegen wen? Und wie?
Ihr seht: ich weiß immer noch nicht wie ich das ganze sehen soll. Ich schäme mich dass ich nichts gemacht habe, weiß aber gleichzeitig auch bis jetzt noch nicht, WAS ich hätte tun sollen oder können.
Dienstag, 4. Juni 2013
Sonntag, 2. Juni 2013
Rot-weißer Dienst im Matsch
Auch dieses Jahr war ich wieder mit Männe in Weltenrettermission unterwegs: Sani-Dienst auf einer dreitägigen (Fr bis So) Gartenausstellung, diesmal aber nicht nur am (Urlaubs-)Freitag, sondern auch noch heute, also am Sonntag, da sich sonst keiner für den Dienst gemeldet hatte. Unsere Hilfe wurde aber zum Glück an beiden Tagen nicht benötigt.
Natürlich hab ich auch wieder ein bißchen was geshoppt (viele Kräuter, eine superschöne Keramikseifenschale, viele Kräuterschildchen, usw.), aber davon gibt's diesmal keine Bilder. Stattdessen dem Anlass entsprechend einige Matschbilder:
Das Gelände hatte sehr unter dem Dauerregen gelitten. Die geschotterten Wege waren mit einer schleimigen Matschschicht bedeckt, die Wiesen, auf denen die Stände standen, waren total duchweicht und sumpfig, teilweise stand darauf sogar das Wasser. Mit dem Auslegen von Stroh und - wer sowas hatte - Paletten und Brettern wurde versucht den Kunden wenigstens den Weg durch die Stände ein bißchen zu erleichtern - aber schön ist anders. Ein paar hundert Meter weiter waren dann auch schon Straßen wegen des Hochwassers gesperrt, und die eigentliche "Parkplatzwiese" konnte nicht beparkt werden weil sie total durchweicht war.
Aber man kann sich auch damit arrangieren (z.B. im KTW stricken *g*) - und ganz süß fand ich wie hier das Matschwetter aufs Beste in die Dekoration des Standes integriert wurde:
Die Veranstaltung selbst war dieses Mal vermutlich ein Minusgeschäft, da der Besucherandrang deutlich geringer war als sonst. Mal ganz zu schweigen von dem dicken Minus das der Eisverkäufer einstreichen musste.
Und auch so gibt es in meiner Region viele viele vom Hochwasser betroffene Gebiete. Der eigentlich putzige kleine Bach neben unserem Grundstück ist ein reißender Strom geworden, und insgeheim fürchte ich mich davor dass die Wände des Weihers, also unseres Hausmeeres, durch den Dauerregen aufweichen und nachgeben könnten... Und uns hier geht es sogar noch gut wenn man die Nachrichten aus dem Süden (Passau, Rosenheim, Chiemgau) so verfolgt...
Ich wünsche uns allen viel Kraft - und vielen vielen Dank an all die unermüdlichen Helfer, ganz besonders auch an die ehrenamtlichen, die ihre ganze Kraft darin setzen das Schlimmste zu verhindern!
Natürlich hab ich auch wieder ein bißchen was geshoppt (viele Kräuter, eine superschöne Keramikseifenschale, viele Kräuterschildchen, usw.), aber davon gibt's diesmal keine Bilder. Stattdessen dem Anlass entsprechend einige Matschbilder:
Das Gelände hatte sehr unter dem Dauerregen gelitten. Die geschotterten Wege waren mit einer schleimigen Matschschicht bedeckt, die Wiesen, auf denen die Stände standen, waren total duchweicht und sumpfig, teilweise stand darauf sogar das Wasser. Mit dem Auslegen von Stroh und - wer sowas hatte - Paletten und Brettern wurde versucht den Kunden wenigstens den Weg durch die Stände ein bißchen zu erleichtern - aber schön ist anders. Ein paar hundert Meter weiter waren dann auch schon Straßen wegen des Hochwassers gesperrt, und die eigentliche "Parkplatzwiese" konnte nicht beparkt werden weil sie total durchweicht war.
Aber man kann sich auch damit arrangieren (z.B. im KTW stricken *g*) - und ganz süß fand ich wie hier das Matschwetter aufs Beste in die Dekoration des Standes integriert wurde:
Die Veranstaltung selbst war dieses Mal vermutlich ein Minusgeschäft, da der Besucherandrang deutlich geringer war als sonst. Mal ganz zu schweigen von dem dicken Minus das der Eisverkäufer einstreichen musste.
Und auch so gibt es in meiner Region viele viele vom Hochwasser betroffene Gebiete. Der eigentlich putzige kleine Bach neben unserem Grundstück ist ein reißender Strom geworden, und insgeheim fürchte ich mich davor dass die Wände des Weihers, also unseres Hausmeeres, durch den Dauerregen aufweichen und nachgeben könnten... Und uns hier geht es sogar noch gut wenn man die Nachrichten aus dem Süden (Passau, Rosenheim, Chiemgau) so verfolgt...
Ich wünsche uns allen viel Kraft - und vielen vielen Dank an all die unermüdlichen Helfer, ganz besonders auch an die ehrenamtlichen, die ihre ganze Kraft darin setzen das Schlimmste zu verhindern!
Dienstag, 21. Mai 2013
Viele viele Klappis - und ein schöner Urlaub!
Wir waren jetzt zwar schon einige Male (leider meist unverbloggt) mit unserem Klappi im Urlaub, aber das letzte Wochenende ist auf jeden Fall einen eigenen Post wert: ein Treffen von Männes Klappiforum am Biggesee!
Eine weite Anreise, die sich aber auf jeden Fall gelohnt hat!
Es waren, glaube ich, 21 Parteien, insgesamt also über 50 Personen, dazu noch sechs Hunde und eine Katze - alle zusammen auf dieser Wiese:
Leider habe ich selbst erst am letzten Morgen, kurz vor dem Aufbruch, als es natürlich geregnet hat, meine Kamera rausgeholt. Was ich Euch also nicht zeigen kann, das sind die vielen Leute, Kinder, Tiere, Tische, Grills, die "lange Tafel" aus aneinandergestellten unterschiedlichen Campingtischen, schlicht: die Buntheit des Wochenendes.
Aber ein paar Fotos der Klappwohnwägen und ihrer Um-/Vorbauten hab ich dann doch für Euch:
Und hier noch unser eigener Klappi, mit dem ganz neu gekauften und viiiiel einfacher aufzubauenden Vorzelt:
Unser armes Schnüffeltier hat sich dann auch noch sooo unsterblich verliebt - und diese Liebe wurde sogar sehnsüchtigst erwidert! Nur leider hatten wir den beiden nie einen Augenblick trauter Zweisamkeit gegönnt, fies wie wir sind... Die süße Hündin hier war nämlich gerade extrem läufig, und so hatten sich die zwei immer wieder sehnsüchtigst und mit gespannten Leinen angeschmachtet und angewinselt.
Die Begegnungen selbst hab ich leider nicht fotografiert, aber wiiiie sehnsüchtig die beiden einander näher kommen wollten, das seht Ihr an der Haltung von Frauchen, die durch abrupte Lossprinten der Dame ziemlich aus dem Gleichgewicht gebracht wurde *g*
Wie gesagt: Es war einfach zu schön um ständig die Kamera in der Hand zu halten. Ich hab lieber viel gesponnen, gestrickt, ab und zu gekocht (bzw. für den Meistergriller das Gemüse mariniert *g*), und natürlich viiiiel relaxt.
Hach, es war echt total schön - und am liebsten würde ich jetzt gleich wieder in den Urlaub fahren!
Eine weite Anreise, die sich aber auf jeden Fall gelohnt hat!
Es waren, glaube ich, 21 Parteien, insgesamt also über 50 Personen, dazu noch sechs Hunde und eine Katze - alle zusammen auf dieser Wiese:
Leider habe ich selbst erst am letzten Morgen, kurz vor dem Aufbruch, als es natürlich geregnet hat, meine Kamera rausgeholt. Was ich Euch also nicht zeigen kann, das sind die vielen Leute, Kinder, Tiere, Tische, Grills, die "lange Tafel" aus aneinandergestellten unterschiedlichen Campingtischen, schlicht: die Buntheit des Wochenendes.
Aber ein paar Fotos der Klappwohnwägen und ihrer Um-/Vorbauten hab ich dann doch für Euch:
Und hier noch unser eigener Klappi, mit dem ganz neu gekauften und viiiiel einfacher aufzubauenden Vorzelt:
Unser armes Schnüffeltier hat sich dann auch noch sooo unsterblich verliebt - und diese Liebe wurde sogar sehnsüchtigst erwidert! Nur leider hatten wir den beiden nie einen Augenblick trauter Zweisamkeit gegönnt, fies wie wir sind... Die süße Hündin hier war nämlich gerade extrem läufig, und so hatten sich die zwei immer wieder sehnsüchtigst und mit gespannten Leinen angeschmachtet und angewinselt.
Die Begegnungen selbst hab ich leider nicht fotografiert, aber wiiiie sehnsüchtig die beiden einander näher kommen wollten, das seht Ihr an der Haltung von Frauchen, die durch abrupte Lossprinten der Dame ziemlich aus dem Gleichgewicht gebracht wurde *g*
Wie gesagt: Es war einfach zu schön um ständig die Kamera in der Hand zu halten. Ich hab lieber viel gesponnen, gestrickt, ab und zu gekocht (bzw. für den Meistergriller das Gemüse mariniert *g*), und natürlich viiiiel relaxt.
Hach, es war echt total schön - und am liebsten würde ich jetzt gleich wieder in den Urlaub fahren!
Mittwoch, 8. Mai 2013
Busfahren
Wie ich schon mal erwähnt habe, sind Männe und ich ja rege ÖPNV-Nutzer. Wir fahren täglich mit dem Bus auf die Arbeit, und zwar vom Dorf aus ca. 16 Kilometer in die Stadt und dann nochmal mit Stadtlinien bis zum Büro.
Die meisten Busse dieser "Landlinie" werden von lokalen (Reise)Busunternehmen organisiert. Während alle Buslinien in der Stadt mit normalen Stadtbussen besetzt werden, fahren bei uns draußen nur ganz wenige Stadtbusse, der größte Anteil wird von Reisebussen bestritten.
Ja, Reisebusse!
Keine freien "Inseln" für Rollstühle, Kinderwägen oder sperriges Gepäck, und dazu dann auch noch den sehr engen Mittelgang und die steilen Treppen. Theoretisch zwar oft unten drin recht geräumige Gepäckräume, aber dazu dann meist einen mürrischen Busfahrer der ohnehin schon zu spät dran ist und zur Befüllung des Gepäckraumes extra aussteigen müsste, was eine noch größere Verzögerung bedeuten würde.
Niemand kann Dir sagen wann welcher Bustyp fährt. Es wechselt täglich. Richtig super also für Kinderwägen (die wenigstens teilweise noch von den Fahrern in die Gepäckräume gehievt werden (könnten)), und vor allem für Rollstuhlfahrer. Ich hab es zwar noch nicht gesehen, aber ich vermute, dass der Rollstuhlfahrer dann "eben mal" auf den nächsten Bus warten muss, was auch mal 30 oder 40 Minuten sein kann - aber ohne Garantie dass der dann rollstuhlgeeignet ist. Ich vermute dass das auch der Grund ist, warum ich da noch nie einen Rollstuhlfahrer gesehen habe: die lassen sich vermutlich lieber mit Auto/Taxi fahren als dass sie sich auf dieses Bussystem einlassen.
Als wäre das alles noch nicht genug, kommt dann noch dazu dass die meisten "Land-"Busse, egal ob Stadt- oder Reisebus, total alte Möhren sind die wohl aus Ausmusterungen anderer Städten schon von vor einem Jahrzehnt stammen und dann eben von diesen privaten Unternehmen aufgekauft wurden.
Kann es denn eine entspannte und zufriedene Fahrt sein, wenn über Deinem Kopf eine riesige Plastikabdeckung offensichtlich nur noch an zwei Punkten wirklich hält und die ganze Zeit zittert und klappert? Oder wenn einfach mal zwischendrin Sitzschalen abgebaut wurden und stattdessen blanke Stahlrohre darauf warten dass der nächste Fahrgast beim Anfahren des Busses sich schwer daran verletzt? Bei manchen Bussen sind Isolierungen und Abdeckungen an den Türen schon abgefaultfallen - sehr spaßig im Winter bei minus 10 Grad mit dem Fahrtwind um die Nase - IM Bus! Und gerade die Reisebusse haben oft auch nicht einmal Drücker oder Haltegriffe - ich hab schon viele kleine Kinder und gebrechliche alte Leutchen während der Fahrt mit 60 bis 80 kmh auf der Landstraße durch den Bus nach vorne wanken sehen, damit der Busfahrer sieht das jemand bei der nächsten Haltestelle aussteigen will. Es ist reines Glück dass da anscheinend noch nichts Schlimmes passiert ist!
Und nein, ich wohne nicht in der Pampa, ich wohne in einer sogenannten "Metropolregion"!
Worüber ich noch nicht geredet habe, das sind die Verspätungen (wenn ich einen Termin habe, dann nehme ich grundsätzlich ein bis zwei Busse früher als der Plan es mir raten würde, da ich sonst mit Sicherheit den Anschlussbus verpasse und zu spät komme) und die mürrischen Busfahrer, die teilweise fahren als hätten sie einen leeren LKW und keinen vollbesetzten Reisebus mit stehenden(!!!) Fahrgästen ohne richtige Festhaltemöglichkeit.
Manchmal überlegt sich Männe schon einfach aufzugeben, die Jahreskarte zu kündigen und mit dem Auto zu fahren. Bislang konnte ich aber immer noch genug ökologische und ethische Pro-Argumente finden. Das wird aber auch von Mal zu Mal schwieriger...
Die meisten Busse dieser "Landlinie" werden von lokalen (Reise)Busunternehmen organisiert. Während alle Buslinien in der Stadt mit normalen Stadtbussen besetzt werden, fahren bei uns draußen nur ganz wenige Stadtbusse, der größte Anteil wird von Reisebussen bestritten.
Ja, Reisebusse!
Keine freien "Inseln" für Rollstühle, Kinderwägen oder sperriges Gepäck, und dazu dann auch noch den sehr engen Mittelgang und die steilen Treppen. Theoretisch zwar oft unten drin recht geräumige Gepäckräume, aber dazu dann meist einen mürrischen Busfahrer der ohnehin schon zu spät dran ist und zur Befüllung des Gepäckraumes extra aussteigen müsste, was eine noch größere Verzögerung bedeuten würde.
Niemand kann Dir sagen wann welcher Bustyp fährt. Es wechselt täglich. Richtig super also für Kinderwägen (die wenigstens teilweise noch von den Fahrern in die Gepäckräume gehievt werden (könnten)), und vor allem für Rollstuhlfahrer. Ich hab es zwar noch nicht gesehen, aber ich vermute, dass der Rollstuhlfahrer dann "eben mal" auf den nächsten Bus warten muss, was auch mal 30 oder 40 Minuten sein kann - aber ohne Garantie dass der dann rollstuhlgeeignet ist. Ich vermute dass das auch der Grund ist, warum ich da noch nie einen Rollstuhlfahrer gesehen habe: die lassen sich vermutlich lieber mit Auto/Taxi fahren als dass sie sich auf dieses Bussystem einlassen.
Als wäre das alles noch nicht genug, kommt dann noch dazu dass die meisten "Land-"Busse, egal ob Stadt- oder Reisebus, total alte Möhren sind die wohl aus Ausmusterungen anderer Städten schon von vor einem Jahrzehnt stammen und dann eben von diesen privaten Unternehmen aufgekauft wurden.
Kann es denn eine entspannte und zufriedene Fahrt sein, wenn über Deinem Kopf eine riesige Plastikabdeckung offensichtlich nur noch an zwei Punkten wirklich hält und die ganze Zeit zittert und klappert? Oder wenn einfach mal zwischendrin Sitzschalen abgebaut wurden und stattdessen blanke Stahlrohre darauf warten dass der nächste Fahrgast beim Anfahren des Busses sich schwer daran verletzt? Bei manchen Bussen sind Isolierungen und Abdeckungen an den Türen schon abge
Und nein, ich wohne nicht in der Pampa, ich wohne in einer sogenannten "Metropolregion"!
Worüber ich noch nicht geredet habe, das sind die Verspätungen (wenn ich einen Termin habe, dann nehme ich grundsätzlich ein bis zwei Busse früher als der Plan es mir raten würde, da ich sonst mit Sicherheit den Anschlussbus verpasse und zu spät komme) und die mürrischen Busfahrer, die teilweise fahren als hätten sie einen leeren LKW und keinen vollbesetzten Reisebus mit stehenden(!!!) Fahrgästen ohne richtige Festhaltemöglichkeit.
Manchmal überlegt sich Männe schon einfach aufzugeben, die Jahreskarte zu kündigen und mit dem Auto zu fahren. Bislang konnte ich aber immer noch genug ökologische und ethische Pro-Argumente finden. Das wird aber auch von Mal zu Mal schwieriger...
Sonntag, 28. April 2013
Gedankengänge - von der Spinne zu Pancakes
Manchmal hab ich echt wirre Gedankengänge - den hier heute fand ich bloggenswert.
Ich hab heut beim Duschen eine Spinne (ein Weberknecht?) den Duschvorhang hoch laufen sehen. Alle paar Zentimeter hat sie kurz halt gemacht und den Hintern kurz an den Vorhang gedrückt, anscheinend um den gesponnenen Sicherheitsfaden zu verankern, wie beim Bergsteigen.
Dann hab ich über die Spinnwebfäden selbst nachgedacht, darüber wie leicht, zart und gleichzeitig stabil die doch sind. Im Herbst spinnen ja auch manche Spinnen einen langen Faden und lassen sich vom Wind davontragen. Aber wenn wir das jetzt so machen würden - für unser Gewicht müsste der Faden extrem lang sein. Oder sehr dick, aber dann würde auch ein Orkan nicht mehr zum Fliegen reichen. Aber viele Fäden nebeneinander gelegt sind ja dann ein Segel.
Wie wurde das eigentlich erfunden? Und was gibt es sonst noch für Erfindungen die so von der Natur abgeschaut wurden? Genau. Hubschrauberrotoren! Das Prinzip ist ja ähnlich wie bei Ahornsamen. Ahorn... Ahornsirup! Das wäre jetzt lecker! Aber was dazu? Genau: Pancakes! Leckere dicke fluffige amerikanische Pancakes - darauf hätt ich jetzt Lust.
So, und jetzt geh ich mal in die Küche!
Ich hab heut beim Duschen eine Spinne (ein Weberknecht?) den Duschvorhang hoch laufen sehen. Alle paar Zentimeter hat sie kurz halt gemacht und den Hintern kurz an den Vorhang gedrückt, anscheinend um den gesponnenen Sicherheitsfaden zu verankern, wie beim Bergsteigen.
Dann hab ich über die Spinnwebfäden selbst nachgedacht, darüber wie leicht, zart und gleichzeitig stabil die doch sind. Im Herbst spinnen ja auch manche Spinnen einen langen Faden und lassen sich vom Wind davontragen. Aber wenn wir das jetzt so machen würden - für unser Gewicht müsste der Faden extrem lang sein. Oder sehr dick, aber dann würde auch ein Orkan nicht mehr zum Fliegen reichen. Aber viele Fäden nebeneinander gelegt sind ja dann ein Segel.
Wie wurde das eigentlich erfunden? Und was gibt es sonst noch für Erfindungen die so von der Natur abgeschaut wurden? Genau. Hubschrauberrotoren! Das Prinzip ist ja ähnlich wie bei Ahornsamen. Ahorn... Ahornsirup! Das wäre jetzt lecker! Aber was dazu? Genau: Pancakes! Leckere dicke fluffige amerikanische Pancakes - darauf hätt ich jetzt Lust.
So, und jetzt geh ich mal in die Küche!
Freitag, 1. März 2013
Anna&Peter: nach mehr als sechs Jahren endlich ein Happy End
Das hier ist eine gesponnene Geschichte. Sie mag so oder so ähnlich in der Realität stattgefunden haben, vielleicht ist sie aber auch aus einem Buch, einem Film oder nur in meinem Kopf entstanden. Es ist einfach eine Geschichtenspinnerei.
Kinderwunsch - in einem gewissen Alter ein wohl alles bewegendes Thema. So wie auch aktuell bei mir. Darum schwirrt mir auch die folgende Geschichte momentan sehr im Kopf herum.
Sie und er - nennen wir sie Anna und Peter - sind schon seit vielen Jahren verheiratet. Gleich zum Anfang ihrer Ehe hatte Anna die Pille abgesetzt, weil sie beide so gerne eine Familie gründen wollten. Es dauerte nicht lange, da war Anna auch schon schwanger. Sie waren beide überglücklich.
Bald darauf bekam Anna einen dringenden Anruf vom Gynäkologen, der sie sofort in die Klinik einweisen ließ: Es war eine Eileiterschwangerschaft! Sie hatte keine Schmerzen, hatte nichts gespürt. Doch es war schon zu spät: nicht nur das Kind, auch der Eileiter war nicht mehr zu retten. Seitdem hat sie nur noch einen Eileiter.
Die Ärztin damals sagte zu Anna, dass sie es zwar nochmal normal probieren könnten, sie aber relativ sicher sei, dass die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Katastrophe sehr groß sei und sie vermutlich nur durch In-Vitro-Fertilisation, kurz IVF, wirklich schwanger werden könne.
Anna war irritiert und beunruhigt, fühlte sich aber auch bedrängt und bevormundet. Sie glaubte der Ärztin nicht und war sich sicher das alleine hinzubekommen.
Als wäre das Erlebte nicht schon genug, bekam Anna nun auch noch Hormonprobleme. Ihr Zyklus war unregelmäßig. Sie wusste nie genau wann der Eisprung war, da der Zuklus auch mal 35 und mehr Tage dauern konnte.
Anna und Peter versuchten alles mögliche, zuerst mit freien Mitteln: Temperatur, ClearBlue-Monitoring, Vitamine. Nichts!
Dann entschieden sie sich auch in die Kinderwunschklinik zu gehen. Dort gab es dann Hormone und Inseminationen. Auch nichts.
Nachdem sechs wertvolle Jahre ohne weitere Ergebnisse vergangen waren, entschieden sie sich, doch auch mal Peter zu testen. Das Ergebnis: seine Spermien waren zwar lebendig, aber bewegungsfaul. Sechs Jahre verschwendet, weil sie sich nur auf ihre Hormone und ihren fehlenden Eileiter konzentriert, aber nie die Möglichkeit in Betracht gezogen hatten, dass auch er der Grund sein könnte.
Es folgten viele anstrengende, nervenaufreibende und belastende Wochen mit Hormonbehandlungen und OPs. Genau: eine IVF-Behandlung!
Sie musste zuerst Hormone nehmen um viele Eizellen auf einmal zum Reifen zu bringen und wurde dabei zur streitlustigen und gleichzeitig heulenden Kratzbürste. Dann die Hormonbehandlung damit das befruchtete Ei angenommen werden kann. Dann das Hangen und Bangen ob das Ei sich einnistet. Und auch dann war es noch nicht klar ob sie das Baby auch würde behalten können, da gerade das erste Schwangerschaftsdrittel so unsicher ist.
Es war eine harte und belastende Zeit, für beide, und teilweise auch für die Beziehung.
Aber sie haben es geschafft: heute sind Anna und Peter stolze Eltern eines süßen kleinen einjährigen Buben.
Ein Gedanke bleibt: wieviel früher hätten sie schon Eltern sein können, wenn sie gleich daran gedacht hätten dass es beim Kinderzeugen immer zwei Parteien, also auch zwei "Fehlerquellen" gibt?
Und wie kann es nur immer wieder dazu kommen, dass alle Verantwortung und alle Tests stets nur auf dem weiblichen Part lasten - obwohl tatsächlich sogar bei einem Drittel der ungewollt kinderlosen Paare die "Schuld" beim Mann und ebenfalls nur bei einem Drittel bei der Frau zu suchen ist? Ist das die Angst vor dem "Verlust der Männlichkeit"? Oder pure Gedankenlosigkeit? Oder gar nur Bequemlichkeit?
Da das Thema mich momentan tatsächlich sehr beschäftigt, wird es vermutlich in Bälde mehr dazu geben.
Kinderwunsch - in einem gewissen Alter ein wohl alles bewegendes Thema. So wie auch aktuell bei mir. Darum schwirrt mir auch die folgende Geschichte momentan sehr im Kopf herum.
Sie und er - nennen wir sie Anna und Peter - sind schon seit vielen Jahren verheiratet. Gleich zum Anfang ihrer Ehe hatte Anna die Pille abgesetzt, weil sie beide so gerne eine Familie gründen wollten. Es dauerte nicht lange, da war Anna auch schon schwanger. Sie waren beide überglücklich.
Bald darauf bekam Anna einen dringenden Anruf vom Gynäkologen, der sie sofort in die Klinik einweisen ließ: Es war eine Eileiterschwangerschaft! Sie hatte keine Schmerzen, hatte nichts gespürt. Doch es war schon zu spät: nicht nur das Kind, auch der Eileiter war nicht mehr zu retten. Seitdem hat sie nur noch einen Eileiter.
Die Ärztin damals sagte zu Anna, dass sie es zwar nochmal normal probieren könnten, sie aber relativ sicher sei, dass die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Katastrophe sehr groß sei und sie vermutlich nur durch In-Vitro-Fertilisation, kurz IVF, wirklich schwanger werden könne.
Anna war irritiert und beunruhigt, fühlte sich aber auch bedrängt und bevormundet. Sie glaubte der Ärztin nicht und war sich sicher das alleine hinzubekommen.
Als wäre das Erlebte nicht schon genug, bekam Anna nun auch noch Hormonprobleme. Ihr Zyklus war unregelmäßig. Sie wusste nie genau wann der Eisprung war, da der Zuklus auch mal 35 und mehr Tage dauern konnte.
Anna und Peter versuchten alles mögliche, zuerst mit freien Mitteln: Temperatur, ClearBlue-Monitoring, Vitamine. Nichts!
Dann entschieden sie sich auch in die Kinderwunschklinik zu gehen. Dort gab es dann Hormone und Inseminationen. Auch nichts.
Nachdem sechs wertvolle Jahre ohne weitere Ergebnisse vergangen waren, entschieden sie sich, doch auch mal Peter zu testen. Das Ergebnis: seine Spermien waren zwar lebendig, aber bewegungsfaul. Sechs Jahre verschwendet, weil sie sich nur auf ihre Hormone und ihren fehlenden Eileiter konzentriert, aber nie die Möglichkeit in Betracht gezogen hatten, dass auch er der Grund sein könnte.
Es folgten viele anstrengende, nervenaufreibende und belastende Wochen mit Hormonbehandlungen und OPs. Genau: eine IVF-Behandlung!
Sie musste zuerst Hormone nehmen um viele Eizellen auf einmal zum Reifen zu bringen und wurde dabei zur streitlustigen und gleichzeitig heulenden Kratzbürste. Dann die Hormonbehandlung damit das befruchtete Ei angenommen werden kann. Dann das Hangen und Bangen ob das Ei sich einnistet. Und auch dann war es noch nicht klar ob sie das Baby auch würde behalten können, da gerade das erste Schwangerschaftsdrittel so unsicher ist.
Es war eine harte und belastende Zeit, für beide, und teilweise auch für die Beziehung.
Aber sie haben es geschafft: heute sind Anna und Peter stolze Eltern eines süßen kleinen einjährigen Buben.
Ein Gedanke bleibt: wieviel früher hätten sie schon Eltern sein können, wenn sie gleich daran gedacht hätten dass es beim Kinderzeugen immer zwei Parteien, also auch zwei "Fehlerquellen" gibt?
Und wie kann es nur immer wieder dazu kommen, dass alle Verantwortung und alle Tests stets nur auf dem weiblichen Part lasten - obwohl tatsächlich sogar bei einem Drittel der ungewollt kinderlosen Paare die "Schuld" beim Mann und ebenfalls nur bei einem Drittel bei der Frau zu suchen ist? Ist das die Angst vor dem "Verlust der Männlichkeit"? Oder pure Gedankenlosigkeit? Oder gar nur Bequemlichkeit?
Da das Thema mich momentan tatsächlich sehr beschäftigt, wird es vermutlich in Bälde mehr dazu geben.
Geschichtenspinnereien
Ich bin ein Geschichtenmensch. Ich höre Geschichten, ich erlebe Geschichten und ich lerne vor allem aus Geschichten.
Ich bin jedoch absolut gegen öffentliches Leben und vor allem die öffentliche und personell nachvollziehbare Ausbreitung von Schicksalen im World-Wide-Web.
Deshalb sollte das hier eigentlich auch nur mein Handarbeits-Logbuch werden. Hier soll nur Mohnrot, mein Handarbeits-Ich zu sehen sein, ansonsten halte ich diesen Blog, soweit es geht, anonym, ohne weitere Verbindungen zu meinem realen Ich.
Und trotzdem möchte ich Euch auch ab und zu an meinen Geschichten teilhaben lassen können, denn ich bin einfach der Meinung dass man am besten aus Geschichten anderer lernt.
Eine Geschichte habe ich hier jedoch schon mal erzählt, nämlich meinen Unfall. Da ist es natürlich nicht zu übersehen dass das ich bin, dass das real ist.
Deshalb habe ich mir jetzt eine neue Kategorie überlegt:
Geschichtenspinnereien!
Künftig werde ich Euch also wieder vermehrt Geschichten erzählen, aber es werden gesponnene Geschichten sein.
Ich werde Geschichten aus meinem Leben erzählen, aus dem Leben meines Umfelds, Geschichten die mir mein weltenrettender Ehemann erzählt, aber auch Geschichten die ich gelesen oder in Fernsehen und Kino gesehen habe, die ich im Bus zufällig gehört habe oder die auch nur aus irgendwelchen aktuellen Ereignissen in meinen Gedanken entstehen.
Jede dieser Geschichten werde ich jedoch anonymisieren, um keinen Rückschluß auf ihre Herkunft und ihre Echtheit zuzulassen. Klar, anhand der Erzählperspektive kann vielleicht auf "Weltenretter" oder "Betroffener" getippt werden - mehr aber auch nicht.
Ich möchte Euch Geschichten an die Hand geben, die Ihr als fiktiv ansehen solltet, vielleicht wie Märchen, nur (leider) ohne Drei-Wünsche-Feen und Hollywood-Wendungen, die aber nicht auf reale Hintergründe zu untersuchen sind. So hoffe ich, den Quellen meiner Geschichten kein Unrecht anzutun, aber gleichzeitig, eben wie mit meiner eigenen Geschichte, Euch da draußen vielleicht einen Denkanstoß oder sogar eine kleine Hilfe geben zu können.
Ich bin jedoch absolut gegen öffentliches Leben und vor allem die öffentliche und personell nachvollziehbare Ausbreitung von Schicksalen im World-Wide-Web.
Deshalb sollte das hier eigentlich auch nur mein Handarbeits-Logbuch werden. Hier soll nur Mohnrot, mein Handarbeits-Ich zu sehen sein, ansonsten halte ich diesen Blog, soweit es geht, anonym, ohne weitere Verbindungen zu meinem realen Ich.
Und trotzdem möchte ich Euch auch ab und zu an meinen Geschichten teilhaben lassen können, denn ich bin einfach der Meinung dass man am besten aus Geschichten anderer lernt.
Eine Geschichte habe ich hier jedoch schon mal erzählt, nämlich meinen Unfall. Da ist es natürlich nicht zu übersehen dass das ich bin, dass das real ist.
Deshalb habe ich mir jetzt eine neue Kategorie überlegt:
Geschichtenspinnereien!
Künftig werde ich Euch also wieder vermehrt Geschichten erzählen, aber es werden gesponnene Geschichten sein.
Ich werde Geschichten aus meinem Leben erzählen, aus dem Leben meines Umfelds, Geschichten die mir mein weltenrettender Ehemann erzählt, aber auch Geschichten die ich gelesen oder in Fernsehen und Kino gesehen habe, die ich im Bus zufällig gehört habe oder die auch nur aus irgendwelchen aktuellen Ereignissen in meinen Gedanken entstehen.
Jede dieser Geschichten werde ich jedoch anonymisieren, um keinen Rückschluß auf ihre Herkunft und ihre Echtheit zuzulassen. Klar, anhand der Erzählperspektive kann vielleicht auf "Weltenretter" oder "Betroffener" getippt werden - mehr aber auch nicht.
Ich möchte Euch Geschichten an die Hand geben, die Ihr als fiktiv ansehen solltet, vielleicht wie Märchen, nur (leider) ohne Drei-Wünsche-Feen und Hollywood-Wendungen, die aber nicht auf reale Hintergründe zu untersuchen sind. So hoffe ich, den Quellen meiner Geschichten kein Unrecht anzutun, aber gleichzeitig, eben wie mit meiner eigenen Geschichte, Euch da draußen vielleicht einen Denkanstoß oder sogar eine kleine Hilfe geben zu können.
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